„Geld“ – Der Mensch steht zum Verkauf

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Uns geht es in Industrieländern so gut wie nie zuvor. Technologisch, wirtschaftlich und versorgungstechnisch fortschrittlich. Produktflut und auf Medien basierte Lebensstile, die keiner braucht. Applaus Applaus…

Bundespräsident Horst Köhler: „Das Los der Menschheit zu verbessern,…letztendlich muss das unser Maßstab und Ansporn sein. An dieser Stelle schließt sich für mich der Kreis zwischen Ökonomie und demokratischer Politik. Beide sind dem gleichem Ziel verpflichtet. Dieses Ziel bleibt der Mensch!“

Jeden Tag sterben 18 000 Kinder an Hunger. Ein Kind was heutzutage an Hunger stirbt wird ermordet! Ein erheblicher Teil der Menschheit kann nicht einmal in ihren Grundbedürfnissen bedient werden, wobei die Wirtschaft so ausgeklügelt und produktiv ist wie nie. Kein objektiver Mangel – es ist die Weltordnung und die schier aufgeblähte Allmachtsstellung der Industrieländer und deren Finanzsystem. Keine Evolution der Menschheitsgeschichte – es ist ein Bruch. Die Kontrolle durch Wirtschaft und Bankwesen – die pure Gier nach Geld und damit verbundener Macht. Trotz Rekordgewinnen steigt die Armut. 50% der Menschheit lebt heute in Armut, 20% in absoluten ärmlichen Verhältnissen.

Die Oligarchie des internationalen Finanzkapitals sind 500 der mächtigsten globalen Konzerne, diese kontrollieren 52% des Weltbruttosozialproduktes (in einem Jahr produzierten globalen Reichtümer). 20% der reichsten Menschen halten 82,7% des Welteinkommens. Das Vermögen der reichsten 225 Menschen beträgt 1000 Milliarden. 95 Milliarden würden eine gesunde Ernährung für jeden sichern und 40 Milliarden würden jedem Menschen eine Ausbildung und ärztliche Versorgung garantieren.

Am Beispiel Deutschland halten von den 5 Billionen Euro (Gesamtvermögen der privaten Haushalte) 10% der Einwohner fast 50% (2,5 Billionen) und 50% der Bevölkerung halten 4% des Vermögens. Diese Kluft wächst zudem rasant. Würden die 300 reichsten Deutschen ihr Kapital zusammenlegen (300 Milliarden ohne Schulden) und ihren eigenen Staat gründen, wäre ihr Haushalt größer als der der Bundesrepublik Deutschland. (270 Milliarden + Neuverschuldung). Das ist aber noch relativ human.

Der Gini-Index (oder Gini-Koeffizient), der zur Darstellung von Ungleichverteilungen entwickelt wurde und als Kennzahl für die Ungleichverteilung von Einkommen oder Vermögen eingesetzt wird, beschreibt in einer Skala von 0-100 die ungleichmäßige Verteilung des Geldes in einem Staat. Übersicht
Deutschland: 28 Frankreich: 31 Industrieländer: 34 Latein Amerika: 48 Global: 66

Noch nie waren in der Menschheitsgeschichte die Verhältnisse so unterschiedlich. Die Ursache wird von der Wissenschaft im Geld gesehen. Prof. Dr. Otto Steiger vom Institut für Konjunktur- und Strukturforschung definiert Geld als ein Schuldendeckungsmittel und kein Tauschmittel.
„Tauschmittel ist auch nicht notwendig, weil in keiner bekannten Gesellschaftsformation getauscht wurde und schon gar nicht in unserer, die ich als Eigentumsgesellschaft bezeichne.“ Er erklärt weiter, dass die Eigentumsgesellschaft das Geld ermöglicht, welches symbolisch für Privatbesitz steht. Der Schuldschein „Geld“ wird dadurch geschaffen, indem man anderen ein Recht an seinen Vermögen einräumt. Dabei zerstört das Geld soziale Netze. …Sie können sich jedes beliebige Lehrbuch anschauen, hierbei wird von Besitz an Ressourcen ausgegangen und man will zeigen, wie dieser Besitz von den einzelnen Individuen optimal gemischt wird, indem man ihn mit anderen tauscht. In diesem System kommt seltsamerweise das Geld nicht vor.“

Wie wertvoll ist ein Leben in einen Entwicklungsland relativ gegenüber ein Leben in einem Industrieland? Selbst der Umweltschutz, die Wissenschaft und die Nachhaltigkeit scheitern an einem finanztechnischen Problem. Der Wirtschaft und den Oligarchen ist das schier egal…

dazu bitte ansehen:
Youtube: Der Geist des Geldes

Crashkurs Geld – Finanzsystem – Recht
Google Video: Zeitgeist Addendum

Nachtrag 5. September 2009
Helmut Creutz – ein Essay über Mensch-Geld-Markt

Nachtrag 30. September 2009
Um was es wirklich geht – ANSEHEN!

12 Kommentare

  1. Interessanter Artikel, greift für mich leider nur marginal in die Thematik ein…
    Abgesehen davon, dass das Meiste nur irgendwelchen dritt klassigen Dokus entnommen wurde, fehlen mir die wirklichen Zusammenhänge.
    Warum steht denn nun der Mensch zum Ausverkauf?
    Aufgrund der ungerechten Verteilung? Es ist traurig, dass jeden Tag Kinder sterben, ja, und genauso das die Verteilung, solch Extrema hervorbringt. Ich frage mich an dieser Stelle bloß, wie die Verteilung in anderen Systemen, welche über einen Zeitraum von mehr als 50Jahre existiert haben, war? Gab es sie? Waren sie gerechter?
    Sehr interessant ist, dass in den industrialisierten Ländern, eine bessere Verteilung herrscht als in den Ländern in denen noch autokratische Systeme herrschen.
    Sind wirklich die 500 Unternehmen schuld, welche hier als Oligarchen betitelt werden, die 52% des BSP ausmachen? Und wie viele Arbeitsplätze finanzieren eigentlich die „Oligarchen“? Und warum kommen eigentlich, die 5 reichsten Menschen der Welt (Carlos Slim Helu, Bill Gates, Warren Buffett, Lakshmi Mittal, Mukesh Ambani) nicht aus solchen Oligarchien? Sie haben ihr Vermögen hart erarbeitet. Genau Sie zeigen eigentlich, das genaue Gegenteil, es gibt keine Oligarchien, wer gute Ideen hat kann es verdammt weit bringen. Und das aufgrund von Demokratie und Marktwirtschaft.

    Oder ist doch das Geld an allem Schuld, auf welches im Artikel nur kurz eingegangen wird?
    Aus gutem Grund, würde doch eine fundierte, allgemeingültige Theorie zum Geld, wohl den Nobelpreis einbringen.
    Nichts gegen den Autor aber ist es wohl doch ein bisschen differenzierter, einfach so auf die Wirtschaft zu zeigen und zu meinen sie alleine wäre schuld, ist zu einfach. Egoismus gibt es nicht nur unter Kapitalisten…

    Eins zum Schluss:
    „Uns geht es in Industrieländern so gut wie nie zuvor. Technologisch, wirtschaftlich und versorgungstechnisch fortschrittlich. Produktflut und mediale Lebensstile, die keiner braucht“ – Hast du einen Link für mich, der erklärt, was wir brauchen und was nicht?

  2. Bring bitte Gegenargumente und keine ungreifbaren Anfeindungen. Natürlich greifts nur „marginal“ in die Thematik ein, dazu sollte man ja die emfohlenen Links anschaun und sich seine Meinung bilden – ich kann ja schlecht ein Buch auf der Seite veröffentlichen…
    Vor allem das 3.klassige Dokus nehm ich dir übel..was sind denn erstklassige Dokumentationen? „Wie beraube ich meine Mitmenschen Teil 1,2 und 3“ oder „Die Banken mein Freund und Helfer“…
    Nach BWLer Systemen erzogen und das System kapiert um seinen Nutzen draus zu ziehen-bravo. Soweit die Zahlen stimmen – alles Top, egal obs fernab der Realität ist. Aber es geht auch anders – dies sei dir gewiss, auch wenns schwer umzusetzen scheint…
    In welcher Zeile pranger ich denn Wen an?..sind es nicht Zahlen, die der Wahrheit entsprechen? Gibt es keine Oligarchen?-keine Herrschaft weniger (Finanzsektor, Wirtschaftssektor usw.)?
    Und wie haben denn einige deiner „wohlbekannten“ reichsten Männer der Welt ihr Geld gemacht? Ideen? Mr. Microsoft schon..un wie bleibt Mr. Microsoft an der Spitze? Oder gewusst wie man das System ausnutzt und sich auf Schultern anderer bereichert?

    Ps.: Achja zu deiner Linkanforderung – ich hab n Link für dich- geh auf die Pro 7 Seite und schau taff oder so..die sagen dir was IN ist und was du brauchst..oh ein königliches WIR..brauchst wohl doch 10 Sorten Ketchup (die alle gleich schmecken), Mode von Prada und n Waschbrettbauch durch McFit – das macht „glücklich“

  3. Ja ja polemisch, wie immer…
    Hmm, also die Dokus hab ich gesehen. Für mich wird es problematisch, wenn sich ausschließlich darauf bezogen wird. Wenn man sich in den Grundlagen der Volkswirtschaftslehre nicht auskennt, dann würde ich das wahrscheinlich auch glauben.
    Interessante Bücher wären da:
    – „Grundzüge der Volkswirtschaftslehre“ – Mankiw
    – „Grundzüge der Mikroökonomik“ – Varian
    – „Makroökonomie“ – Blanchard
    Wenn man Volkswirtschaftliche Theorien diskreditiert und meint ohne Kenntnisse dieser, fundierte Aussagen treffen zu können, ist das für mich ein Irrglaube.

    Und wie kann es auch anders funktionieren? Diese Frage bleibt offen. Verstaatlichte Banken, Volkseigene Betriebe, Planwirtschaft? Freigeldwirtschaft, Bedingungsloses Grundeinkommen, Verbot von Privatbesitz?

    Im Übrigen bin ich froh, dass es 10 verschiedene Ketschupsorten gibt, so habe ich die Möglichkeit zu wählen. Gäbe es nur Eine würde doch das Kapital, nach deiner Logik, erstrecht sich ungleicher verteilen.

    So ich bin dann mal bei Pro7!

  4. schau doch bitte den 2ten Link…da ist einer von deiner Spezies, der die Augen aufgemacht hat und hat schon etwas Berufserfahrung…

  5. Boah, einer meiner Spezies? Das ist ein Demagoge, wie er im Buche steht. Und der „AZK“, interessanter Verein, könnte es sein, dass dieser auch nur auf Profit aus ist?

  6. TOLLE ARGUMENTE!!! Johnny wach auf! Schaus dir an und der hat n bissel mehr Ahnung als du..denn er kommt aus der Praxis und hat sein Studium schon hinter sich. Das Studium, in dem dir irgendwelche tollen Rechnungen beigebracht werden und „nochmal“, die fernab der Realität sind…
    Es soll ein Hetzer und Verleumdner sein??? Schauste dir bitte mal die Zahlen an – alles an den Haaren herbeigezogen?

  7. Wie soll ich einem Mann glauben, der sich darüber auslässt, man lerne heutzutage nur abstrakte, mathematische Modelle und Logarithmen; und auf der anderen Seite behauptet, es ist einfache Mathematik, dass unser System zusammenbrechen muss.
    Der außerdem zum Schluss, dann die passenden Bücher und DVDs zum Verkauf anbietet? Du müsstest mal aufwachen und merken, dass 3-4 dokus kein gründliches Studium ersetzen. Du wetterst sogut wie gegen alles aus der Wirtschaft, glaubst aber Einem, der nach eigenen Angaben, dem System 20Jahre gedient hat. Eins ist klar, verstanden hat er es und Wissen Profit rauszuschlagen wohl erst recht!

    Ich mache dir einen Vorschlag, lass uns diesen Vortrag noch einmal gemeinsam anschauen, ich werde dann gegen ihn argumentieren. Es wäre mir eine Freude! 😉

  8. Da hast du anscheinend nicht verstanden worauf der Mann hinauswollte – vielleicht wird den Kindern was falsches beigebracht?
    Ich weiß, dass 3 oder 4 Dokus kein Studium ersetzen, dass sei gewiss. Du sollst ihm auch nicht aus der Hand fressen, sondern dir die Statistiken vor Auge führen, reflektieren und deine Schlüsse draus ziehen.

    Wenn ich dich kurz aus einen deiner Kommentare zu einem anderem Artikel zitieren darf:
    …“Und auch wenn du Gegner von Kalkulationstheorien bist, sind diese Theorien nun mal wissenschaftlich anerkannt und sind empirische nachgewiesen. Solange diese Theorien nicht durch weitere Erkenntnisgewinne überworfen werden, gelten sie nun mal.“

    …nun bekommst du Statistiken und Beweise. Wir müssen beide einsehen, dass es die falschen Bahnen angenommen hat und Veränderung kommen muss.

    Es unterscheidet sich ein geistes- und sozialwissenschaftlicher Stand natürlich grundlegend von deinem Wirtschaftsstudiengang (vielleicht bringts die Mischung 🙂 ) ..und behaupten, dass ich mich mit VWL und BWL implizit auskenne, habe ich nie in den Raum gestellt..Ich führe nur Fakten auf und stelle diese dem Leser vor bzw. kann daraus nur soziologisch schlussfolgern…

  9. …dann wäre wohl alles gesagt! Aufs Angebot nicht eingegangen. Erkannt, dass du dich in volkswirtschaftliche Theorien nicht auskennst und nur soziologisch schlussfolgern kannst…hmm dann vielleicht aber auch lieber nicht soviele Finanzartikel 😉

    So will ich es ausdrücken, wie du schon in einem vorangegangenem kommentar: „Von mir wars das, weil es eher einen Kampf gleicht, als einer sachlichen Diskussion.“

  10. Ich denke nicht, dass du in der VWL und BWL allwissend bist. „implizit auskennen“ heißt nicht, dass ich gar keine Ahnung habe. Du stellst dich hin, dass du nach 2-3 Semestern alles wüsstest ;)..in meinen Augen ist dahingehend niemand allwissend…die Welt ist ein offenes System und kein Geschlossenes – der Markt anscheinend schon.
    Aber nun gut…statts nur Anfeindungen zu machen, könntest du uns alle doch mal aufklären, wenn du ein Experte bist…nur bis dato hab ich sehr wenig Argumente von dir dahingehend gelesen…
    Ich habe ein Buch der Mikroökonomie und die lebt nunmal von Statistiken (ja ich bilde mich weiter)…ich liefer dir welche, aber höre keine Ansätze von dir…
    Nur mal Beispiele die dich vielleicht interessieren…(ich pranger hier keinen deiner Empfehlungen an – die haben schon Ahnung)
    Das Solow Modell ist meineserachtens veraltet, da es nur brauchbare Ergebnisse für das 20. und nicht des 21 Jahrunderts liefert. Mankiw ist schon ein gewitzter Mann, keine Frage – was denkst du denn warum er sich aus dem Amt, was ihm George Bush gegeben hat zurückgezogen hat und wieder zu Harvard lehren gegangen ist? Weil vielleicht die falschen Männer, mit falschen Interessen regieren? Und was hälst du von der Besteuerung der Menschen nach ihrer Körpergröße?(von Mankiw entwickelt)
    Auch ein Kritikpunkt des keynesiansische Modells ist der staatliche Eingriff (worauf ich schon in einem Artikel hingewiesen habe), dass dieser weiteren Anreiz zum „Zocken“ gibt..
    Das Konzept eines Konjunkturanschubs durch kreditfinanzierte Staatsnachfrage langfristig zu Inflation führe oder auf Dauer wirkungslos bleibe. Die Arbeitnehmer erkennen, dass ihre gestiegenen Nominallöhne vom Preisanstieg entwertet wurden und darum nicht dauerhaft mehr arbeiten werden – die Geldillusion halte also nicht unbegrenzt an. so genug mit Latein…

    Und es werden weitere Finanzartikel folgen, weil die Fakten für sich sprechen…
    Nachtrag – ich hab noch n schönen Essay gefunden, der dich vielleicht interessiert

  11. Jetzt muss ich doch noch was schreiben…

    Ganz ehrlich…wenn deine Artikel so wären, wie der letzte Comment, hätte ich nicht wirklich was zu kritisieren…endlich gehst du mal ein bisschen tiefer und greifst Theorien auf. Das find ich gut und hätte es kaum erwartet…
    Na gut ein bisschen widersprechen muss ich dir natürlich 😉
    Kurz zur Mikroökonomie, ich weiß nicht, was du für ein Buch hast, aber schmeiß es lieber schnell weg. Denn die Mikroökonomie basiert auf keiner Statistik. Im Gegenteil, sie ist eine rein mathematische Disziplin. Also nicht-empirisch. Hier wird mit Hilfe der Differentialrechnung der Nutzen maximiert; also optimale Güterbündel, effiziente Allokationen und Maximalgewinne bestimmt. Vielleicht handelt dein Buch auch von der Überprüfung dieser Disziplin anhand von Statistiken…ich weiß es nicht.
    Kritisier‘ von mir aus das Solowmodell, damit kann ich leben.
    Für mich war der Artikel trotzdem zu lasch geschrieben. Es kam so rüber, als ob du die komplette Verteilungsproblematik anhand des Geldes erklären wolltest.
    Genauso wie, in manch Dokus rüberkommt, der Zins wäre der Fehler im System^^
    Ich sage, dass mit so einer Monokausalität die Komplexität des Systems einfach nicht zu erklären ist. Wann man über Geld spricht muss mal zwangsläufig auch vom Zins, von Geldmengen, Umlauf-geschwindigkeit/sicherstellung, Preisniveaus, Wechselkursen und Inflationsraten sprechen. Ich hab sicherlich noch etwas vergessen…
    Dazu kommt die Frage, ob eine Währung gedeckt sein sollte, beispielsweise mit Gold und Silber. Oder ob sie Schuldendeckungsmittel sein soll. Es klingt für dich vielleicht komisch, aber für mich ist die Schuldendeckung eindeutig besser. Denn eine Wirtschaft kann theoretisch unendlich wachsen, die Gold/Silber-mengen nicht. Deswegen wird Gold/Silber irgendwann, bzw es ist schon längst so^^ nie ausreichen alle Schulden zudecken.
    Geld ist eine verdammt komplizierte Thematik und auch wenn du mich als Experten ansiehst, ich kanns dir auch nicht beantworten. Ich glaube bloß, dass es nicht grad hilfreich ist, einfach mal die Verteilung der Reichtümer aufzuführen und damit beweisen zu wollen dass alles falsch läuft.
    Der Gini Index ist doch ein gutes Beispiel, dass in Ländern mit Demokratie und sozialen Sicherungssytemen, die Verteilung gerechter ist. Es ist nicht alles falsch, wir haben die Möglichkeit mitzubestimmen und können heutzutage etwas ändern, letztlich liegt es nur an uns(man klingt das beschissen^^).
    Genauso anzuführen, dass die 225 reichsten Menschen ein Vermögen von 1000 Milliarden (Dollar?) besitzen. Es ist doch keineswegs so, dass diese auf ihrem Konto liegen. Nein, Vermögen heißt, dass wohl ein sehr großer Anteil in Betriebsmittel (Produktionsmittel) steckt. Und so etwas kann nur gewollt sein, damit eine Wirtschaft funktioniert!
    Hör‘ bitte auch auf, die Volkswirtschaftlehre und Betriebswirtschaftslehre immer gleich zusetzen. Grad Volkswirtschaftler setzen sich wirklich konkret mit dem System der Finanzen auseinander und versuchen Lösungsansätze zu finden. Man kann mathematische Formeln kritisieren, aber glaube mir seit der Finanzkrise herrscht ein Streit unter Volkswirten, wie nie zuvor. Sie wissen besser als jeder Andere, dass wohl die Mathematik zu stark einbezogen wurde und ein politischer Rahmen eben so wichtig ist!
    Wenn du dich wirklich über Keynes streiten willst, dann mach ich dies sehr gern. Gib mir nur noch ein bisschen Zeit sein Buch zur „Allgemeinen Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes“ zu studieren 😉
    Von mir aus schreib auch weiter Finanzartikel, aber bitte zeige nicht nur die Probleme auf und versuche dadurch zu beweisen, dass die heutige Ökonomie vollkommen falsch laufe. Viel eher würde ich mir Lösungsansätze wünschen, denn dass die Verteilung ungerecht ist gebe ich zu, bloß sehe ich keine wirkliche Alternative, die sofort alles ändern würde. So traurig dies klingt…

    Das wars jetzt aber wirklich 😉

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