Wechsel in der EZB – Goldman Sachs und ihr Mario Draghi

„Die EZB macht die Geldpolitik f√ľr einen W√§hrungsraum mit 16 Staaten und einer Bev√∂lkerung von 320 Millionen Menschen.“
Jean-Claude TrichetQuelle: faz.net

Nun ist Mario Draghi neuer Pr√§sident der EZB – „Gl√ľckwunsch Herr Draghi!“
Hier nun mal ein paar Fragen zu Ihrer Person!

wikipedia
Sagen Sie mal, waren sie nicht von 2002 bis 2005 Vizepr√§sident bei Goldman Sachs? Ja? Und von 2006 bis 2011 Gouverneur der Banca d‚ÄôItalia, der italienischen Zentralbank ? Sch√∂n, dass sie aus Angst vor Konflikten den Weg gingen, ihre Goldman Sachs Anteile in einem Blind Trust anzulegen und in Italien in Anbetracht der Schulden ein fast ebenb√ľrtiges Bild wie in Griechenland hinterlassen haben.

Sagten sie nicht vor kurzem „Die junge Menschen haben ein Recht darauf, emp√∂rt zu sein.“ am Rande des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Paris? Ja? Warum?

Hör ich da Recht? Vize bei Goldman Sachs? Waren das nicht die Bankster unter Ihrer Feder, welche den Griechen nicht erst zur Verschleierung ihrer Schulden halfen?. Ist Goldman Sachs nicht diese Bank, welche die EU in Fragen zur Eurorettung berät und gleichzeitig Anlegern rät, gegen den Euro zu wetten? Ja?

Sie und Dibelius haben das zwar negiert und sie populisieren sich als Freund Europas und der Zweitere laboriert mit Aussagen wie: „Wir sind solidarisch mit dem Euro!“ Immerhin ber√§t der Debilius die Kanzlerin Merkel. Denn Dibelius nahm schon fr√ľh Kontakt zu CDU-Parteichefin Angela Merkel auf, lange vor ihrer Nominierung als Kanzlerkandidatin. F√ľr die Politikerin arrangierte er mehrere Dinner mit Unternehmenschefs, damit sie besser und schneller mit Personen aus der Wirtschaft ins Gespr√§ch kam.

Au√üerdem gl√§nzte er vor kurzem mit Aussagen auf Hochschulveranstaltungen worin man sein ganzes Denken offenbart wird: ‚ÄěBanken, besonders private und b√∂rsennotierte Institute, haben keine Verpflichtung, das Gemeinwohl zu f√∂rdern.‚Äú Das wird wohl ihre Goldmann Sachs Menthalit√§t sein, oder?

Oder wie erkl√§ren sie sich, dass es mitunter Goldmann Sachs ist, die auf Kosten der √Ąrmsten mit Lebensmitteln spekulieren. So fand auch Foodwatch im Report „Die Hungermacher“ heraus, dass allein 2010, danke Goldmann Sachs & Co., die Nahrungsmittelpreise um ein Drittel stiegen und dadurch mehr als 40 Millionen Menschen zus√§tzlich in absolute Armut gest√ľrzt wurden.

„I am just a banker doing God‚Äôs work!“
(Lloyd Blankfein, CEO Goldman Sachs, in: FT, Sunday Times, 8.11.2009)

Wenn also das gesamte Zocker-Establishment hinter Draghi steht, ist das nicht Grund zur Sorge?! Gerade der Vorwurf, er w√§re als ehemaliger Goldman-Sachs-Manager ein Vetreter der √úbelt√§ter, gibt neue Nahrung. Einmal Goldmann – immer Goldmann! Mario Draghi wird wohl kaum das viele Spielgeld wieder einsammeln, mit dem das Casino am Laufen gehalten wird…sondern kleiner Leitzins und drucken…drucken..drucken… – den Fehler, den schon die FED machte. –> KEN FM √ľber die EuroKrise

Vielleicht wissen auch erst wenige, dass die komplette Wirtschaftsolligarchie auf 147 Unternehmen verteilt ist und die Goldman Sachs Group weit oben dazu gehört.

Die ETH-Studie heisst „The network of global corporate control“ zeigt auf, dass der Kern dieses Netzwerk der globalen Wirtschaftskontrolle aus 1318 Firmen mit engen gegenseitigen Verbindungen besteht. Jede dieser Firmen ist mit zwei oder mehr Firmen verbunden (der Durchschnitt liegt bei 20 Verbindungen). Diesen Firmen geh√∂ren die wichtigsten Produktionsst√§tten der Welt (reale Wirtschaft) was insgesamt 80 Prozent des globalen Umsatzes bedeutet. Dort rotieren, den Investmentmarkt mit inbegriffen, Summen von Billionen, welche die Bruttoinlandsprodukte von L√§ndern als Peanuts erscheinen lassen. Zu guter Letzt fanden die Forscher hinter all dem schlussendlich eine Supergruppe, bestehend aus 147 sehr eng verbundenen Konzernen, die sich gegenseitig besitzen, denen 40 Prozent des ganzen Netzwerkes geh√∂rt.

Dazu mal News the media won’t report ->
Wer ist eigentlich der Draghi? – Hintergr√ľnde – Interview mit Claudio Celani, Chefredakteur EIR Strategic Alert, informiert √ľber die Geschichte Mario Draghis

The Obama, Goldman Sachs & Rothschild connection – global powerhouses and elections – auf englisch

AUFWACHEN – oder wieder einschlafen…

Weiterf√ľhrende Literatur: Krise und Wahnsinn – kapitalistische Systemkrise, Gesellschaft und das Massenbewusstsein – Telepolis

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