Vulkanausbruch nur Mittel zum Zweck?

vulkanNutzen die Europäische Militärs den Totalausfall der zivilen Luftfahrt für Kriegsspiele? Der Kopp Verlag veröffentlichte schon einen Beitrag hierzu. „Aschewolke über Europa, Vulkanausbruch auf Island und Flugverbot!“ sind die Töne, die man in den Massenmedien aktuell von Morgens bis Abends um die Ohren geschlagen bekommt. Die Eyjafjallajökull Eruption führt mittlerweile in vielen europäischen Ländern zu Flugstreichungen, teilweise ist der Flugverkehr sogar komplett eingestellt. Die Massenmedien berichten über die Schwefelwolke und ganz nebenbei von NATO – Militärflugzeugen, die mit durch Vulkanasche beschädigte Triebwerke vom Einsatz zurückgekehrt sind.

Militärflugzeuge bei einem Flugverbot? Laut der Internetseite Luftwaffe.de, findet zur Zeit ein NATO Manöver statt. Der Name »Brilliant Ardent 2010« spielt das Szenario durch, wie man in Europa reagieren würde, wenn die USA oder Israel überraschend die Atomanlagen in der Islamischen Republik Iran bombardieren würden und Teheran dann zurückschlagen würde. Logisch, dass hierbei Zivilflugzeuge hinderlich wären. Es soll hierbei eine Eingreiftruppe »NATO Response Force« (NRF) trainiert werden.

Diese Großübung begründet sich auf das Gesamtkonzept aus dem Frühjahrstreffen der NATO-Verteidigungsminister im Juni 2003. Hierbei wurde die Eingreiftruppe NATO Response Force (NRF) ins Leben gerufen. Es soll ein „Detailed Implementation Plan“ (DIP), ein stufenartiger Prozess für ein neues System, erstellt werden. Ab November 2006 wurde die Full Operational Capability (FOC), also ihre volle Einsatzbereitschaft, erlangt und nachgewiesen. Seitdem stehen Sie für Einsätze bereit. Seit 2005 beteiligt sich die Deutsche Luftwaffe an dieser Eingreiftruppe.

„Das von der USAFE beschriebene Szenario verrät, dass mit BAT 10 ein umfassender Luftangriff auf ein Land geübt wird, das über ein effektives Flugabwehrsystem verfügt und sich mit eigenen Kampfjets und taktischen Raketen zur Wehr setzen kann. Warum muss dieses Manöver über Norddeutschland stattfinden, wenn damit der NATO-Gefechtsstand im türkischen Izmir zertifiziert werden soll? Sollte es sich bei der „fiktiven geopolitischen Umgebung“ etwa um den Iran handeln? Der norddeutsche Luftraum ist zwar weit vom iranischen Luftraum entfernt, dafür wäre Izmir in einem Luftkrieg gegen den Iran aber bestens als vorgeschobener Gefechtsstand geeignet. Wer von Izmir aus die Rafale-Kampfjets des im Skagerrak kreuzenden französischen Atom-Flugzeugträgers „Charles de Gaulle“ dirigieren kann.“ Luftpost PDF

Trotz einem kompletten Flugverbot über Europa hat die NATO vom 12. – 22. April ein koordiniertes Luftmanöver genannt „BRILLIANT ARDENT 2010/BAT 10“, das einen Angriff auf eine „fiktive geopolitische Umgebung“ laut NATO, umgangssprachlich Iran genannt, simuliert und in den Massenmedien wird nichts darüber berichtet?!

Übung eines Angriffes auf den Iran? In Norddeutschland? Keine passende Umgebung für das Abfangen von Flugobjekten. Viele Spekulationen und Intrigen!? Das Manöver war ja schon lange zuvor angekündigt, aber warum dann das Vulkanschauspiel und warum fliegt das Militär, aber die Fluggesellschaften nicht? Warum so schlechtes Bildmaterial und dürftige Informationen? Was geschieht wirklich hinter den Kulissen, alles nur Verschwörung und Paranoia? Wird vertuscht?

Wer profitiert und wer verliert durch die schweflige Wolke? Profitieren werden Bahnbetreiber, Schiffahrt, Taxis und Autovermietungen. Verlieren werden Fluglinien, Flughafenbetreiber, Reiseanbieter und die Post. Mal von unseren Aktieninvestoren ganz abgesehen.
Die Verschuldung Europas geht natürlich nun im Getöse des Vulkans und dem Gemaule der Flugpassagiere in den Massenmedien unter.