Von der Sparpolitik zum brennenden Europa

Und es ist wie immer nur schlimmer…
Der einfache B├╝rger muss die grenzenlose Sparpolitik in den EUl├Ąndern hinnehmen und daf├╝r bezahlen. In fast allen europ├Ąischen L├Ąndern brennt es und die deutschen Medien zeigen es nicht mal Ansatzweise. Seit der Finanzkrise sind die Arbeitslosen auf der ganzen Welt um 30 Millionen gestiegen, in Europa sind sie auf Rekordniveau und zur Zeit bei rund 25 Millionen Menschen.

Wieso eigentlich immer die B├╝rger? Wieso sollen Sie f├╝r die Fehler, die ihre eigene Regierung gemacht hat, grade stehen? K├Ânnen die Griechen etwas f├╝r die gesellschaftliche Ordnung und Finanzierung ihres Landes durch ihre eigene Regierung? Sind Sie schuldig, weil sie gew├Ąhlt haben? K├Ânnen Portugals, Spaniens, Italiens (usw.) B├╝rger etwas f├╝r die Misswirtschaft Ihrer Regierung?

Waren es die B├╝rger, welche die gesellschaftlichen Regelungen und die Politk aufgestellt und gemacht haben, die in die Misswirtschaft gef├╝hrt haben? Waren es nicht eher die ma├člosen Kredite der Banken, die diese L├Ąnder in den kapitalen Sumpf getrieben haben? Ist es nicht die Profitgier, Korruption, Misswirtschaft, Rendite, Zins und Zinseszins, welche dazu gef├╝hrt haben, dass die L├Ąnder im Schuldensumpf ertrinken? Waren es nicht die Regierungen und die Politik, die eher die Banken mit hunderten Milliarden retteten, anstatt nach Ihren B├╝rgern zu schauen und im Sinne derer zu handeln? Wirtschaft und Banken ├╝ber Alles – und dann wundern die sich, dass die Leute auf die Barrikaden gehen.

Europa wird brennen, da nicht die B├╝rger schuld sind und Sie nicht aufgrund der von Ihnen unverschuldeten Sparpolitik leiden wollen ÔÇô weil es nunmal nicht Ihre Schuld ist, f├╝r die Misswirtschaft der Regierungen grade zu stehen. Der Kern liegt ganz woanders und genau das wissen langsam die Menschen und treten daf├╝r ein.

Alle profitgeilen Bankiers, Olligarchen, Industrielle und Politiker sind die Schuldigen –sie sollten vor Gericht und f├╝r Ihre Verbrechen grade stehen ÔÇô denn Sie haben nie im Sinne der B├╝rger gehandelt, sondern im Sinne des Kapitals, der Wirtschaft, der Industrie, der Profitgier und der Macht – alles im Bann und im Zwang des Banken- und Schuldensystems ÔÇô und nun ist der B├╝rger dran, der daraufhin mit den Sparma├čnahmen zu leben hat ÔÇô Alles ist wie immer!

Eine zweiteilige Doku ├╝ber die aktuelle Finanzkrise: Schattenbanken, Gesch├Ąftsbanken, Hedgefonds und Versicherungen, zunehmene Komplexizit├Ąt von Derivaten, Immobilienkredite. Unvorstellbar riesige Geldmengen bewegen sich immer schneller um die ganze Welt. Die Gier des Kapitals nach Profit ist riesengro├č und unstillbar. Egal ob Rohstoffe, Immobilien oder undurchschaubar gewordene Finanzinstrumente – die Spekulanten machen auf der Suche nach Profit vor nichts halt.

Wie ist es zu diesem System gekommen und warum k├Ânnen die Staaten es nicht mehr kontrollieren? Banken haben die Macht ├╝bernommen. Aber auch von Br├╝ssel aus schreiben die allgegenw├Ąrtigen Banken den Staaten ihre Gesetze vor. Eine ├änderung der Lage und der Regelungen ist trotz globaler Finanzkrise nicht in Sicht. Reiche werden zu Lasten der Bev├Âlkerung immer reicher und immer gr├Â├čere Bev├Âlkerungsschichten verarmen – die Schere von Arm und Reich geht immer schneller und im gro├čen Ausma├č auseinander. Es ist systematischer Betrug – Ein jahrhundertelanger eingef├Ądelter Sumpf, anger├╝hrt durch Korruption und Ausbeutung.

Der erste Teil macht auch einen R├╝ckblick in die Geschichte und auch in die Zeit der Gro├čen Depression ÔÇô im zweiten Teil wirdÔÇÖs dann richtig interessant ÔÇô viel Spass.

Daf├╝r bekommt die EU den Friedensnobelpreis ÔÇô F├╝r Ihre erfolgreichen R├╝stungsexporte und dass Sie s├Ąmtliche Demos in Europa gegen die EU erfolgreich niederkn├╝ppeln lassen haben. Tr├Ąnengas, Schlagst├Âcke und Blendgranaten – wenn das kein Fiedensnobelpreis wert ist…

ÔÇťDie Wenigen, die das System verstehen, werden derma├čen an seinen Profiten interessiert oder so abh├Ąngig von seinen Vorz├╝gen sein, da├č aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die gro├če Masse der Leute aber, geistig unf├Ąhig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu sch├Âpfen, dass das System ihnen feindlich ist.ÔÇŁ Gebr├╝der Rothschild, London, am 28.Juni 1863 an US-Gesch├Ąftspartner

UPDATE 19.10.2012

Gleichzeitiger Generalstreik in Spanien und Portugal
Erstmals in der Geschichte kommt es nun zu einem „iberischen“ Generalstreik. Nach bisher unbest├Ątigten Meldungen soll sich auch Griechenland an dem Ausstand beteiligen, wo ohnehin am Donnerstag erneut gestreikt wurde. Auch in Italien, Frankreich und Belgien wird offenbar ├╝ber Streik diskutiert. In Spanien und Portugal l├Ąuft man sich l├Ąngst mit gro├čen Protesten warm.
Erstmals wird am 14. November die gesamte Iberische Halbinsel bestreikt, w├Ąhrend es ├╝berall in Europa zu massiven Protesten kommt
–> Quelle:Telepolis

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