Verbrechen im 3. Jahrtausend – Vortrag Roberto Scapinato

Dass Kriminelles nicht mehr kriminell genannt werden darf, weil es inzwischen legalisiert wurde und wer glaubt, dies sei eine Verschwörungstheorie, den verweise ich auf folgenden Vortrag. Es ist vor ca. 2 Jahren erstausgestrahlt worden und schätzungsweise nochmal knapp zwei Jahre älter. Aber es wird jeden Tag aktueller und ist wirklich bestechend in seiner Komplexität:

Eine Kehrseite der globalisierten Welt ist die Verbreitung grenzüberschreitender Organisierter Kriminalität. Nach dem Ende des Kalten Krieges und dem Fall der Berliner Mauer machten sich die Akteure des Organisierten Verbrechens die neuen politischen, wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen zunutze, um transnationale Netzwerke aufzubauen. Dabei geht es inzwischen längst nicht mehr nur um Waffenschmuggel, Frauenhandel oder Drogengeschäfte. Von der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen, sickert die Organisierte Kriminalität in fast alle Lebensbereiche ein. Schätzungen zufolge stammen etwa 20 Prozent des globalen Bruttosozialprodukts aus kriminellen Aktivitäten. Verhaftet in den Grenzen ihrer jeweiligen territorialen Souveränität, vermögen es die Staaten nicht mehr, die global agierende Wirtschaft zu kontrollieren. Private Interessen gewinnen immer mehr Einfluss auch auf politische Entscheidungen. Der Themenschwerpunkt beschreibt die Entstehung und die in verschiedenen Ländern unterschiedlichen Ausprägungen dieses Phänomens. Er möchte die Wahrnehmung für die Komplexität eines der größten Probleme unserer Zeit schärfen. (Quelle: tele-akademie.de)

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Weiterführend: Organisierte Kriminalität Dokumentation

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