Überwachungsstaat: Einschränkung der Freiheit im Internet!?

uberwachungNachdem das Gesetz zu Websperren in Deutschland verabschiedet wurde und man sich fragt:  „Gut,..ok…für hochgradige Verbrecher und Pädophile geht das in Ordnung!“ – stellt sich mir die Frage, was wird jetzt im Grunde als „gefährliche“ Seite angesehen? Es wird jetzt schon gefordert, diese Sperren auf Seiten mit Inhalten des Hasses oder Gewalt/Killerspielen zu erweitern.

(siehe Zitat von CDU & Sinti und Roma –  Artikel zu Websperren )

Was soll jetz noch alles kommen, wenn ich sowas aus der Schweiz höre:

„Die Schweizer Regierung plant laut einem Zeitungsbericht die vollständige Überwachung des Internetverkehrs von verdächtigen Personen.“ Wie in Deutschland das Websperren-Gesetz, sollen die Internetprovider in der Schweiz ab dem 1.August 2009 zusätzlich zu einer „Echtzeit-Überwachung“ in der Lage sein.  Das heißt konkret, dass somit das komplette Surfverhalten einer Person gespeichert und abgefangen werden kann, sollte gegen diese Person ein Strafverfahren laufen. Der Staat liest alle geschriebenen Worte in Chats,Email oder in Foren mit, überwacht die Surfeigenschaften und -gewohnheiten, hört bei Internettelefonie zu, oder partizipiert bei Gesprächen über ICQ oder Skype, sobald die Person eine Webcam aktiviert. Sieht heruntergeladene Dateien ein, kann diese verändern und wieder auf den Rechner speichern usw. …

Wo bitte ist die Freiheit geblieben und wer wird als Verdächtiger angesehen? Ist man straffällig, wenn man etwas illegal downloaded, oder unbewusst auf einer Seite der schwarzen Liste gelandet ist? Fällt man somit sofort in die Überwachungsliste? Das hört sich ziemlich nach Stasi-Methodik an.

Der Staat will schnellstmöglich in allen Belangen des WWW stärkere Maßnahmen und Verschärfungen ergreifen, gerade in Bezug auf illegale Downloads und Internetaktivität in Bereichen der Pornografie, Gewalt und Terror.

Ich denke mal, dass diese „Echtzeit-Überwachung“ auch hier in Deutschland, unwissentlich der Bevölkerung, mitinstalliert wird. Die Provider speichern ja sowieso schon von Tag zu Tag Daten aller User für 6 Monate, auf die der Staat zurückgreifen könnte.

Für die Methode der Echtzeit-Überwachung wurde weder das „Gesetz des Post und Fernmeldeverkehrs“,  noch die entsprechende Verordnung geändert. Es wurde lediglich eine „IP-Richtlinie“ und dazugehörige technische Regelungen erhoben, ein vertrauliches Dokument, welches an die Provider gesendet wurde –> „Vernehmlassung“

Wann wird dieser Angriff auf die Freiheit eines Jeden in Deutschland kommen?       – ich denke, sehr bald…

…der Grund warum der Staat das darf – ganz einfach – jeder könnte Terrorist, Gewalttäter und Verbrecher sein. Und alles hat die Basis Angst, Angst die geschaffen wurde. Angst bedeutet Kontrolle. Möchtet ihr euch kontrollieren lassen??? Datenschutz ist ein Menschenrecht!

folglich Artikel von heise.de:

Schweiz plant „Echtzeit-Überwachung“ des Internetverkehrs von Verdächtigen“

weitere sehenswerte Links:

Überwachung

Die Internetseite von den Machern des Videos

Überwachung 2

Überwachungsstaat ARTE

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