euGemeinsam erwirtschaften die Mitgliedstaaten im Europäischen Binnenmarkt das größte Bruttoinlandsprodukt der Welt. Der Euro ist im Welthandel so stark wie nie zuvor. Im Vergleich zu den wichtigsten Währungen der Welt und vor allem in den Absatzmärkten deutscher Exportgüter, ist er enorm gestiegen. Hurra!

Ergo werden die Artikel in den Bereichen Elektronik, Maschienenbau usw. konkurenzunfähig zu Herstellern aus Asien. Als Beispiel exportierten die Koreaner 50% mehr im Sommer, als zu Anfang des Jahres 2009. Wird der Markt nun vollkommen mit asiatischen Imitaten ohne Lebenszeit, billig, mitunter mit Tiefstlöhnen und von Kinderhänden produziert, überflutet? Zieht das für uns ein Lohndefizit ab 2010 nach sich?

Aber was erzähle ich…, unsere Großkonzerne produzieren ja auch in Billigländern und kriegen von Kinderarbeit und unmenschlichen Verhältnissen, wie die bei dem amerikanischen Vorzeigemodell Wal-Mart, nichts mit. Um konkurenzfähig und günstig zu bleiben, muss man sich nunmal auf die Billigmärkte konzentrieren. Aber dadurch, dass die besipielsweise koreanische Währung gegenüber dem Euro stark abgewertet wurde, vertreiben sich demnach asiatische Produkte umso besser.

Ups – auf einmal sinkt der Euro wieder. Weil wir Wohlstandsländer anscheinend zu viel Wohlstand auf Pump feiern. Jetz wirds aber relativ kritisch, wenn das Unwort Staatsbankrott aufkommt. Birgt sich da die neue Krise?

1951 und 1957 gründeten sich die Europäischen Gemeinschaften (EGKS, EWG und Euratom) mit den Mitgliedstaaten Belgien, West-Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande. Mit der Wiedervereinigung 1990 ist Ostdeutschland automatisch in die Europäische Union beigetreten. Früher wurde diese Union als Europäische Wirtschaftsgemeinschaft ins Leben berufen, also nichts weiter als eine Handelszone und weniger eine Erweiterung der Demokratie , Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts (laut Definition).

Hat sich mal jemand gefragt, was diese EU und die Währung “Euro” uns eigentlich beschehrt haben? Im Jahr 2002 wurde der „Teuro“ zum Wort des Jahres gewählt. Ich könnte jetz alles aufzählen, aber der Leser wird sich beim überdenken des vorherigen Satzes klar werden, dass im Grunde nichts, wie versprochen, sich als besser und stabiler herausgestellt hat. Wenigstens haben wir eine schöne Hymne 😉 .

Im Gegenteil, alles hat sich verteuert, die Arbeitslöhne haben sich nachweislich seit der Einführung des Euros verschlechtert und die Bürokratie ist unanmesslich gestiegen. Aber Hey – wir können grenzenlos reisen, müssen uns aber jetz bis auf die Haut ausziehen.

Eine Preisteigerung von 308% und das gerade bei Grundnahrungsmitteln – der Einkauf von Brot, Margarine, Nudeln, Käse, Joghurt, Schokolade und einem Körbchen Erdbeeren kostet den Verbraucher 10,50 Euro – vier Euro mehr als noch vor zehn Jahren. Die Kosten für Heizung und Strom, die ebenso steigen, kommen noch obendrauf. Der OECD rechnet sogar mit weiteren Lohnrückgang.

Wir werden von einer europäischen Union regiert, deren Gesichter kaum einer kennt. Sie werden auch verlangen, dass Deutschland aus den tollen großen Schuldenberg wieder rauskommen soll, den sie sich geschaffen haben, bzw. den EU Ländern, den der Staatsbankrott droht, zu helfen und mit Geldern zu unterstützen. Unsere Regierung verspricht uns, jedenfalls in den Wahlkampagnen, sogar Steuerentlastungen und wirft mit Geld um sich, auch wollten Sie aufeinmal 13 Milliarden für das Bildungssystem locker machen. Zum Glück lässt das auf sich warten und Universitäten zeigen größe Finanzierungslöcher auf. Aber wozu Bildung? – Wir brauchen Wachstum! – Schuldenwachstum?! Wie schon Angela Merkel in ihrer Neujahrsansprache verlauten lies:”…schwere Zeiten…”

Wo soll denn das Geld aufeinmal herkommen? Ganz einfach – Vorbild USA – Deutschland macht Schulden solange sie noch können. Ab 2011 wird von der EU ein Riegel zum Schuldenabbau vorgeschoben und was kommt dann?
Länder wie Irland, Griechenland, Rumänien, Lettland, Litauen etc. wird keine Anleihe aufgrund ihrer Wirtschaftsleistung gewährt und die sollten dann solidarisch von den Wirtschaftsmächten gestützt werden. Freuen werden sich nur die Einen – Banken und Gläubiger. Werden wir “endlich” den Preis für unseren eklatanten Konsumrausch und “scheinbaren” Wohlstand zahlen, oder eher den unmmenschlich ausgeklügelten Finanzsystem zum Opfer fallen? Die Schuld wird dann immer ein tiefes Magengrummeln im Bauch von Ländern sein, die sich ihren Gläubigern dann magenschmerzend beugen müssen. Schuld = Angst = Kontrolle oder anders: These + Antithese = Synthese.

“Man teile die Welt – als Zwischenstufe auf dem Weg zur Weltherrschaft – in regionale Gruppen auf. Die Bevölkerung wird ihre nationale Loyalität bereitwillig aufgeben, um einer ominösen regional begrenzten Gruppe die Treue zu schwören, als sie es für eine Weltbehörde tun würde. Später kann man die regionalen Gruppen immer noch zu einer einzigen Weltdiktatur zusammenfassen.” (aus “Marxism and the national question”; Joseph Stalin 1942) – Selbst die Propagandamschine “Die Zeit” fordert eine Weltdiktatur und die Politiker sollten sich gefälligst sputen – „Die Illusion von der einen Welt“

Die europäischen Völker wurden zu den Glauben verführt, sofern sie nicht beitreten, werden für Sie enrome Nachteile und Katastrophen entstehen, sie sogar als “Antidemokratisch” zu bezeichnen. Nun radierte man das Wort “Wirtschaft” aus dem Namen und erhielt die “Europäische Gemeinschaft” und später dann “Europäische Union”. Und das Ergebnis war eine Demokratisierung? Eher eine Zentralisierung von politscher und finanzieller Macht innerhalb der Gesellschaft (hindurch kein einzelner Bürger blicken vermag und niemand weiß wer, was, wo lenkt) Wir haben das nationale Entscheidungsrecht eingebüßt! Zudem unterliegen wir nun, ganz dem Vorbild der USA, einer Europäischen Zentralbank mit einer eigens kontrollierten Einheitswährung.

Würde das System nun noch ausgweitet in einer regional abgeglichenen und einheitlichen Verwaltungs-, Arbeits-, Transport- und Wirtschaftspolitik, haben wir exakt den Plan, welchen Hitler und die Nazis für Europa umsetzen wollten. Gewollt oder Zufall? Es scheint fast, dass der Urvater der EU den Namen gleich mitkopiert hätte, denn auch Hitler nannte seinen Plan die “Europäische Wirtschaftsgemeinschaft”. Lustigerweise hatten beide auch die gleichen Sponsoren und Geldgeber.

Was machen Länder, wie die Schweiz oder England anders. Sie halten sich aus obrigen Kontrollstrukturen raus! Wissen die, was wir vielleicht nicht wissen? Zum Glück haben wir nun die perfekte Regierung um den Machthabern in die Hände zu spielen. Jeder sollte sich mal fragen, was Deutschland nach EU Beitritt für Vorteile und Verbesserungen erfahren durfte!? Jetzt haben wir endlich eine neue EU Richtlinie – Welch wonnevolle Sachen mögen nun 2010 auf uns warten…? Ein Sondergipfel ist geplant 🙂Nachtrag 6.Januar.2010
Wieviel Zeit bleibt uns noch? – Womblog.de
Ist der Euro schuld? – Cafebabel.de

EU warnt vor Zusammenbruch des Euro – Alles Schall und Rauch