Fernsehen und dessen Einfluss auf die Entwicklung des Menschen

Fernsehen macht passiv
"Fernsehen macht passiv"

In Bezug auf das Seminar von Dr. Manfred Spitzer „Vorsicht Bildschirm“:
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Der Psychiater und Gehirnforscher Dr. Manfred Spitzer, studierte gleichzeitig Medizin, Philosophie und Psychologie und hält Vorlesungen zur derzeitigen medialen Bedrohung.

Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 15 Jahren bedienen sich durchschnittlich 5 1/2 Stunden Bildschirmmedienkonsum täglich.
Aufgrund vieler großangelegter  Studien, in denenbeispielsweise 1000 Kinder von Geburt an beobachtet und in ihrer Phase des Erwachsenwerdens in ihrem Medienkonsumverhalten erfasst, datiert und ausgewertet wurden, vertritt Dr. Spitzer die Ansicht, dass die Dauer des Fernsehkonsums in der Kindheit unter anderem festlegt, wie hoch das Übergewicht im späteren Lebensabschnitt beeinflusst wird .
Statistiken sprechen für sich, desto mehr Fernsehen zwischen 5 und 15 Jahren, umso übergewichtiger sind die Probanden mit 30 Jahren. Ebenso beschreibt er gleiche Tendenzen bei der körperlichen Fitness und dem Cholesterinspiegel. Man raucht, Spitzers Meinung nach, auch mehr Zigaretten, sollte man zwischen 5 und 15 Jahren überdurchschnittlich viel Fernsehen geschaut haben.

Was passiert noch mit Ihnen? Unglaublich ist es, dass Sie mehr Kalorien verbrauchen wenn Sie auf der Couch liegen und nichts tun, als wenn Sie in die Röhre glotzen, da genau dann ihr Körper in eine Art passiven muskulären Modus schaltet.
Man isst ungesunde Sachen zwischendurch und man bewegt sich weniger.
Jetzt werden einige sagen: „Moment mal, sind doch nur Statistiken, dick sein hat was mit Erbanlage zutun.“. Eben nicht! Fernsehen macht passiv…

Studien zeigen ausserdem, dass Fernsehkonsum depressiv und gewalttätig macht, dass exzessives Fernsehen im ersten Lebensjahr zu Aufmerksamkeitsstörrungen mit 7 Jahren führt, dass es mit 5 zu Lesestörrungen mit 8 Jahren führt und vor allem der intensive Fernsehkonsum bis 5 Jahren den Bildungstand mit 30 Jahren beeinflusst.
Abschließend der trockenen auszuwertenden Statistiken schwenkt Dr. Spitzer auf die Hirnforschung um und spielt auf die Störung der Funktionsweise unseres Gehirns durch die flimmernden, idealerzeugenden Bilder des Bildschirms in jedem Wohnzimmer an: bevor man nicht selbst die Funktionsweise seines Gehirns ergründet hat, kann man sich dies nicht im geringsten vorstellen bzw. es richtig verarbeiten. Der Mensch lernt aus Fehlern und eigenen Erfahrungen und nicht aus gestellten Bildern und Situationen.
Hierbei geht es nicht um das Programm im Fernsehen, was nochmal eine ganz andere Betrachtung verlangt, sondern rein um den Medienkonsum und dessen Auswirkung auf das Gehirn und dessen menschlichen Körper.

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