who2“Die Deutschen werden immer dicker!” – “Jedes zweite Kind in Deutschland ist zu fett!” – “Die Deutschen sind im Europavergleich die dickste Nation!” und so weiter… Diese Angstmache hört man fast täglich in den Schlagzeilen. Ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung sind die Gründe. Schlanke Menschen gelten als vital und aktiv, Fettlaibige als träge und krank – das passt ja zu unserer derzeitigen Schönheitsideal und Manipulationsmuster. Modelsendungen, wie Schlankhungern mit Heidi Klum, Prominews, Werbungen und etlichen Gesundkochensendungen machen uns dies über den flackernden Meinungsbildschirm klar. Vor Jahrzenten galt noch genau das Gegenteil – da versuchte man doch dünne Kinder mit Kalorien aufzupeppeln, da sie als “schwach” galten. Historisch betrachtet gab es natürlich einen Wandel – von der Rubensfrau zum Magermodel.

Die Frage ist, wann ist man denn eigentlich fett und übergewichtig? Da hat sich doch die World Health Organization, zu deutsch “Weltgesundheitsorganisation”, gedacht, stellen wir doch einen Index auf, wonach sich die Menschen richten sollen.

Kurz zur Klärung der WHO und wie diese Organisation arbeitet – das sind die, die schon unter Klaus Stöhr, damaliger Impfdirektor, im Mai 2005 vor der weltweiten Epedemie “Vogelgrippe” warnten (Epedemie bedeutet bis zu 7 Millionen Tote) und Regierungen zu Investitionen in Millionenhöhe trieben um die Impfstoffe Tamiflu und Relenza zu kaufen. Letzendlich waren es doch nur 152 Menschen die starben. Danach zog es Klaus Stöhr ganz schnell zum globalen Pharmakonzern Novartis zurück. Auch zur Schweinegrippezeit war es die WHO, die sogar die höchste Stufe, die der Pandemie ausrief. Pandemie auszurufen, war auch nur möglich, weil sie vorher noch die Definition änderten. Wir wissen ja wieviel Impfmittel in der EU bestellt wurden und wer von profitierte. Lustigerweise ist die derzeitige Direktorin der WHO-Impfstoffabeiltung Frau Marie-Paule Kieny, die beim Pharmaunternehmen Transgene S.A (der zu 55 Prozent Mérieux Alliance gehört) tätig war und auch Verbindungen zum schweizer Pharmariesen Roche vorweisen kann. Zudem pflegt Mérieux Forschungspartnerschaften mit dem halbstaatlichen Institut Pasteur, das wiederum ein Referenzinstitut der WHO ist. Fast ein Drittel der Teilnehmer der WHO-Impfexpertengruppe SAGE (Strategic Advisory Group of Experts on Immunization) sind Abgesandte von Pharmaunternehmen.Toll ist auch, dass Sie über nachhaltige Wirkungen der Stoffe überhaupt nicht Bescheid wussten.
(dazu ein schöner Artikel)
Der WHO werden immer mehr Korruptionsvorwürfe gemacht.
Übersicht zur WHO und deren Verflechtung

Professor Schönhöfer dazu: “In ihren Anfängen mag die WHO einmal unabhängig gewesen sein, doch heute “überwiegen die Industrieeinflüsse, teilweise auch in der Personalidentität zwischen WHO und Industrie“. Der Fall von Klaus Stöhr dürfte dafür beispielhaft sein. Seit seinem Wechsel von der WHO zum Pharmakonzern Novartis kommen sein Wissen und seine Beziehungen einem ganzen Trust von Pharmafirmen zugute. Novartis hat nicht nur Kooperationsverträge mit dem Tamiflu-Hersteller Roche, es hält auch knapp 33 Prozent an dem Schweizer Pharmariesen Roche selbst und rund 60 Prozent am Tamifluproduzenten Chugai Pharmaceutical aus Japan, dem Land mit dem höchsten Tamifluverbrauch. Bereits 2008, lange vor Ausbruch der Schweinegrippe, versprach Chugai seinen Aktionären eine „531-Prozent-Gewinnsteigerung“ durch neue Grippemittel für das Jahr 2009. Roche hatte mit Tamiflu bis 2004 nur 30 Millionen Schweizer Franken Jahresumsatz generiert. Im Vogelgrippejahr 2006 explodierte der Umsatz förmlich auf knapp eine Milliarde Franken.”

Die WHO gilt als eine neutrale, supranationale und vor allem unabhängige Organisation – aber ist das so? Die rund 200 Referenzinstitute, mit deren Hilfe sie das Krankheitsgeschehen in den 193 Mitgliedsländern kontrollieren, sind größtenteils staatliche Institutionen und gelten daher ebenfalls als “neutral”. In Deutschland sind dies:
Robert-Koch-Institut Berlin, das praktisch den gesamten Informationsfluss bei Infektionskrankheiten kontrolliert
Friedrich-Löffler-Institut für Tierseuchenforschung auf der Ostseeinsel Riems, das während der „Vogelgrippe“ quasi monopolistisch die Virusanalyse und daraus resultierend die Fallzahlen bestimmte
Paul-Ehrlich-Institut in Langen, ein bundeseigenes Institut, das für die Zulassung und Chargenfreigabe von biomedizinischen Arzneimitteln zuständig ist und enorme Macht über den Arzneimittelmarkt ausübt
Es ist natürlich nur nebenbei zu erwähnen, dass die Rockefeller Stiftung ein Finanzier der WHO ist und ebenso Einfluss auf die Pharmaindustrie nimmt.

Zurück zum “BMI” – Ja…der Bodymassindex ist von der weltweiten Gesundheitsorganisation WHO ins Leben gerufen wurden. Wir lassen uns also nach einem Index sagen, ob wir fettleibig sind. Die derzeitigen Studien basieren auf mangelnden repräsentativen Zahlen zur langjährigen Gewichtsentwicklung der Deutschen. Die Daten wurden mit unterschiedlichsten Methoden erhoben und interpretiert. Man findet immer wieder eine Widersprüchlichkeit der Ergebnisse.

Ein Beispiel: Die Universität Kiel verglich ausgewählte Referenzwerte aus den 70er Jahren zu heute und wollte eine Verdopplung von übergewichtigen Kindern festtellen. Diese Interpretation deckte sich aber mit Messungen bei Schulanfängern in Bayern und Brandenburg nicht. Aus diesen Daten (Bayern und Brandenburg) geht hervor, dass sich die Zahl der “fetten” Kinder seit über einem Jahrzehnt auf einem nahezu gleicbleibenden Niveau eingependelt haben. Bei einer Dortmunder Studie wurde die Gewichtsentwicklung von Kindern 15 Jahre lang erfasst und dieses Ergebnis bestätigt. Ist nun die „Übergewichtsepidemie“ eine Saga?

Der BMI berücksichtigt mit seiner Formel Körpergewicht (kg) geteilt durch (Größe (m) x Größe (m)) nicht den Fettanteil und die Muskelmasse im Körper. Durchtrainierte Menschen haben meist einen sehr hohen BMI und müssten als übergewichtig gelten, da Muskeln mehr wiegen als Fett. Um zu beurteilen ob eine Gewichtsreduktion medizinisch notwendig ist, müssten Werte wie Blutdruck, LDL-u. HDL-Werte, Glukosespiegel, Taillenumfang, Diabetes etc. berücksichtigt werden. Also halten Sie sich lieber nicht an den BMI!

Friedrich Schorb, Herausgeber des Buches “Dick, dumm und arm” (Rezension) sieht ein Schlankheitswahn als Milliardengeschäft. Ernährungsprogramme für Kinder? BMI? Übergewichtsstudien? Alles Quatsch, meint der Soziologe und wittert eine Verschwörung der Pharma- ,Lebensmittel- und Fitness-Industrie. Eine Übergewichtskampagne von und für die Industrie?!

Sie kennen das, “Ich kann essen was ich will und werde nicht dick!” und im Gegenzug “Ich esse ein Stück Schokolade und es setzt sofort an!” Wie die meisten biologischen Indikatoren, ist das Körpergewicht ein Ausdruck der Vielfalt der Menschen. Ob dürr, fett oder irgendwo dazwischen, ist biologisch bedingt. Eine biologische Häufigkeit bestimmt dies in der Gesamtpopulation und hängt in erster Linie von den Genen ab. Unser Körperbau ist Veranlagung und ist dahingehend eher gering manipulierbar. Jetzt werden einige kommen und sagen: “Hey ich hab 50 kilo mit Hungern abgenommen” oder “Ich hab mir im Fitnessstudio einen Hulk-Körper antrainiert, obwohl ich dick war!” – tja Leute, ist das wirklich gesund?
Wissenschaftler stellten in einer zweijährigen Studie fest, dass sich der menschliche Körper weder durch Ernährungsvorschriften noch durch Sportprogramme um die Sicherung seines individuellen Bedarfs an Kalorien und Bewegung bringen lässt.

Sind nicht erst durch die Schönheitsideale Krankheiten wie Magersucht, Fettsucht, Esstörrungen, medikamentöse Abhängikeiten, Depressionen etc. entstanden? Diätenwahn, Bioprodukte, Fitnesswahn etc. sind Nebenprodukte und neue Industriezweige.

Jetzt auch nicht mit den Augen rollen, wenn ich behaupte “Dicke leben länger!” Studien in den USA zeigten, dass im Vergleich zu Normalgewichtigen bei den Fettsüchtigen rund 112000 zusätzliche Todesfälle auftreten. Bei den Untergewichtigen etwa 34000 zusätzliche Sterbefälle. Die höchste Lebenserwartung hatten jedoch die leicht Übergewichtigen – hier wurden rund 86000 Todesfälle weniger als bei den Normalgewichtigen gemessen. Folglich geben in der Gesamtheit gesehen mehr schlanke Menschen als die Gesamtheit aus übergewichtigen und fettsüchtigen Menschen den Löffel ab.
Schlanke haben im Vergleich zu Normalgewichtigen ein bis zu doppelt so hohes Sterblichkeitsrisiko, da reichen selbst die Fettsüchtigen nicht heran. Das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Dicken ist in den letzten Jahren sogar stärker gesunken als bei Normalgewichtigen, auch liegen die Faktoren wie Cholesterinspiegel oder Blutdruck mittlerweile fast gleichauf.

Es ist heute bekannt, dass Fettsucht hormonell bedingt ist. Indikatoren wie Stress (Distress und damit bedingte Cortisonausschüttung), Medikamente (z.B. Cortison, Verhütungsmittel), Schlafmangel, übermäßiger Fernsehkonsum können langfristig zu Übergewicht führen.

Lassen Sie sich ihr Essen nicht verderben! Es gilt wie immer dass Wie…die Masse machts…

Die Epigenetik untersucht unter Anderem genau dies – den Einfluss der Nahrung auf unsere Gene

Vielleicht ist es gewollt, mit zum Beispiel einer fettreichen Nahrung ala Fastfood, uns zu einen bestimmten Typus zu treiben?! Auch in unzähligen anderen Bereichen könnte dies greifen…Zum Glück haben 3te Welt Länder bei Weiten nicht solche Probleme, aber könnte nich die Fettlaibigkeit der Industrienationen eine genetische Vereerbung der Essenskultur über Jahrzehnte sein?

Links
WHO Chronicles 1948 – PDF englisch
Satzung WHO – PDF
Die kriminelle WHO
Völkermord – WHO
Verschwörungsartikel zur Schweinegrippe – xinos.net
Tipps vom Experten – Übergewicht neue Studien
Update
200 Mitglieder des Europa-Parlaments verlangen Untersuchung über WHO und Schweinegrippe – kopp-verlag

Ein Gedanke zu “Die BMI Lüge & die WHO”

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