Bald Internetsperren durch illegale Downloads?! Juni 26th, 2009
Frankreich hat es mit dem Hadopi-Gesetz allen vorgemacht. Jetzt will auch Deutschland ein Internetverbot für Urheberrechtsverletzer durch „illegale“ Downloads.
Der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Musikindustrie, Dieter Gorny in einer Konferenz: „Die Verwarnungen und Zugangssperren für illegales Herunterladen aus dem Internet zeige, wie man mit massenhafter Verletzung des Urheberrechts effizient umgehen könne. …Unlizenzierte Kopien und Tauschbörsen zerstören nach und nach das Geschäftsmodell eines gesamten Industriezweiges.“ Gorny hofft, dass das französische Vorbild einen Weg in die europäische Regelung findet, nur vorerst hat sich das EU-Parlament gegen Internetsperren ausgesprochen.
Das Gesetz in Frankreich sieht eine Sperre des Internetzugangs von bis zu einem Jahr beim dem dritten Verstoß gegen das Urheberrecht vor. (Gebühren des Internetproviders müssen während der Sperre weiter bezahlt werden). Die Musikindustrie will wieder vermehrt gegen Urheberrechtsverletzung vorgehen und die Leute vor das Gericht ziehen.
Kritiker sehen die Grundrechte auf Informationsfreiheit verletzt.
Sollten nicht eher die Leute, die es im Internet anbieten und verbreiten, zu Tisch gebeten werden und nicht die „eventuell ahnungslosen und auf Informationsfreiheit pochenden User“ dieser Angebote?
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am Freitag, Juni 26th, 2009 um 08:01 in den Kategorie(n) Politik, Recht, Wirtschaft erstellt.
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Tags: dieter gorny, illegale Downloads, Internetsperre, Urheberrecht, Urheberrechtsverletzung
Autor: Matthi



Schilly
Juli 12th, 2009 at 16:16
das ist der dümmste sche*ß der ich seit langem gehört habe! wer hierbei wieder in die klauen von vater staat gerät ist doch völlig klar!
natürlich der kleine mann, der mal hie und da etwas herunterläd und so seine spuren im internet hinterlässt…! was ist denn mit den dicken fischen, die anonym über proxy und vpn woche für woche terras an daten sharern und verkaufen??? DAS sind diejenigen die der musik brange schädigen und sich mit angeboten von illegalen downloads die nase goldig verdienen!
die krönung des ganzen sind download portale
wie zB usenext oder firstload die dem otto normal downloader vorgaukeln es sei rechtens wenn man für eine monatliche pauschale von - 10 euro soviel downloaden kann wie man möchte… aber diese tatsache allein wäre ja nicht so schlimm, wenn die besagten filesharer nicht ganz eng mit anwälten zusammen arbeiten würden, die dann mal den einen oder anderen ihrer kunden anzeigen! (EXTRA TASCHENGELD)
ps: das mit der audio captcha ist nicht euer ernst, oder???
Paul
Juli 12th, 2009 at 19:45
Moin Schilly,
Audio-Captcha? Normalerweise wird in der Box doch der Captchacode angezeigt?! Die zusätzliche Audiofunktion ist beispielsweise für Blinde, die sich Bilder nicht vom PC vorlesen lassen können.
Grüße