Mike Adams, Publizist für Naturalnews.com, bietet eine schöne Zusammenfassung der Geschehnisse rund um Wikileaks und die damit verbundenen möglichen Folgen für das Internet. Mit dem Titel: “Net neutrality, the FCC, Wikileaks and the future of internet freedom” (Orginalquelle) wiegt er mögliche Konsequenzen aus dem Wikileaks Geplänkel ab.
—Unabhängig davon, wie Sie persönlich über die Veröffentlichung der vermeintlichen „Staatsgeheimnisse“ durch WikiLeaks denken, in der Öffentlichkeit wird praktisch kaum darüber diskutiert, dass das Internet diese »undichten Stellen« erst möglich gemacht hat. Ohne das Internet wäre keine Organisation wie WikiLeaks in der Lage gewesen, geheime Regierungsinformationen so weit zu verbreiten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Unter den alten Methoden der Informationsverbreitung – etablierte Medien, Zeitungen und Nachrichtensendungen – wären derartige Informationen aufgrund des Drucks der Regierungen strikt kontrolliert worden.—
Ab 1.11.2010 kann man nur noch den neuen Ausweis beantragen, was mit dem E-Reisepass begann wird mit dem Perso fortgeführt und somit hat die Verchippung offiziell begonnen
STIMMUNG!!! Ganz nebenbei, meiner ist abgelaufen und ich muss einen neuen Perso beantragen, aber möchte einfach nicht! Warum???
Sie stecken in Verpackungen, im Reisepass und unter der Haut: RFID-Chips sind inzwischen allgegenwärtig und sollen Menschen- und Warenströme lenken, als Türöffner dienen, Diebstähle verhindern, als Geldbörse fungieren oder Fälschern das Handwerk legen. In den Medien wie in der Industrie ist RFID das Thema. Die Schlagzeilen lauten “Der gläserne Bürger”, “Der Chip, dem niemand mehr entrinnen kann” oder “Die vollautomatisierte Lieferkette”.
“Wer nichts getan hat, muss auch nichts befürchten!” ,titelt Matthias Monroy in seinem Artikel zu dem neuen Sicherheitssystem INDECT.
Dieses Forschungsprojekt, welches versucht Informationen aus dem Netz, aus Datenbanken und von Überwachungskameras zu verbinden, soll der EU den Überwachungsstaat ermöglichen. Geplant ist ein automatischer Bevölkerungsscanner, in dem alle bekannten und gängigen Überwachungsinstrumente miteinander vernetzt werden. Dies wird seit 2010 von der EU mit 14,86 Millionen Euro finanziell gestützt. Die Welt schreibt: “Indect” soll es möglich machen, dass alles gesehen und alles verfolgt werden kann.”
Nachdem das Gesetz zu Websperren in Deutschland verabschiedet wurde und man sich fragt: “Gut,..ok…für hochgradige Verbrecher und Pädophile geht das in Ordnung!” - stellt sich mir die Frage, was wird jetzt im Grunde als “gefährliche” Seite angesehen? Es wird jetzt schon gefordert, diese Sperren auf Seiten mit Inhalten des Hasses oder Gewalt/Killerspielen zu erweitern.
(siehe Zitat von CDU & Sinti und Roma - Artikel zu Websperren )
Was soll jetz noch alles kommen, wenn ich sowas aus der Schweiz höre:
“Die Schweizer Regierung plant laut einem Zeitungsbericht die vollständige Überwachung des Internetverkehrs von verdächtigen Personen.” Wie in Deutschland das Websperren-Gesetz, sollen die Internetprovider in der Schweiz ab dem 1.August 2009 zusätzlich zu einer “Echtzeit-Überwachung” in der Lage sein. Das heißt konkret, dass somit das komplette Surfverhalten einer Person gespeichert und abgefangen werden kann, sollte gegen diese Person ein Strafverfahren laufen. Der Staat liest alle geschriebenen Worte in Chats,Email oder in Foren mit, überwacht die Surfeigenschaften und -gewohnheiten, hört bei Internettelefonie zu, oder partizipiert bei Gesprächen über ICQ oder Skype, sobald die Person eine Webcam aktiviert. Sieht heruntergeladene Dateien ein, kann diese verändern und wieder auf den Rechner speichern usw. …
Wo bitte ist die Freiheit geblieben und wer wird als Verdächtiger angesehen? Ist man straffällig, wenn man etwas illegal downloaded, oder unbewusst auf einer Seite der schwarzen Liste gelandet ist? Fällt man somit sofort in die Überwachungsliste? Das hört sich ziemlich nach Stasi-Methodik an.
Der Staat will schnellstmöglich in allen Belangen des WWW stärkere Maßnahmen und Verschärfungen ergreifen, gerade in Bezug auf illegale Downloads und Internetaktivität in Bereichen der Pornografie, Gewalt und Terror.
Ich denke mal, dass diese “Echtzeit-Überwachung” auch hier in Deutschland, unwissentlich der Bevölkerung, mitinstalliert wird. Die Provider speichern ja sowieso schon von Tag zu Tag Daten aller User für 6 Monate, auf die der Staat zurückgreifen könnte.
Für die Methode der Echtzeit-Überwachung wurde weder das “Gesetz des Post und Fernmeldeverkehrs”, noch die entsprechende Verordnung geändert. Es wurde lediglich eine “IP-Richtlinie” und dazugehörige technische Regelungen erhoben, ein vertrauliches Dokument, welches an die Provider gesendet wurde –> “Vernehmlassung”
Wann wird dieser Angriff auf die Freiheit eines Jeden in Deutschland kommen? - ich denke, sehr bald…
…der Grund warum der Staat das darf - ganz einfach - jeder könnte Terrorist, Gewalttäter und Verbrecher sein. Und alles hat die Basis Angst, Angst die geschaffen wurde. Angst bedeutet Kontrolle. Möchtet ihr euch kontrollieren lassen??? Datenschutz ist ein Menschenrecht!
folglich Artikel von heise.de:
Schweiz plant “Echtzeit-Überwachung” des Internetverkehrs von Verdächtigen”
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