Doku: “Hunger” Oktober 8th, 2011 | Bildmomente, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft | No Comments »

Der 90-minütige Dokumentarfilm “Hunger” erzählt, wie Menschen, Gruppen und Organisationen darum ringen, eines der schlimmsten sozialen, politischen und ökonomischen Probleme unserer Tage zu lösen: den Hunger in der Welt. In fünf Ländern stellen Marcus Vetter und Karin Steinberger die Frage, wie Menschen mit dem Hunger leben, und warum so viele Konzepte der Entwicklungspolitik versagt haben.

siehe auch die Dokumentation “Hunger und Wut”

Wikileaks und die Zukunft der Freiheit im Internet Dezember 13th, 2010 | Allgemein, Medien, Recht | 1 Comment »

Mike Adams, Publizist für Naturalnews.com, bietet eine schöne Zusammenfassung der Geschehnisse rund um Wikileaks und die damit verbundenen möglichen Folgen für das Internet. Mit dem Titel: “Net neutrality, the FCC, Wikileaks and the future of internet freedom” (Orginalquelle) wiegt er mögliche Konsequenzen aus dem Wikileaks Geplänkel ab.

—Unabhängig davon, wie Sie persönlich über die Veröffentlichung der vermeintlichen „Staatsgeheimnisse“ durch WikiLeaks denken, in der Öffentlichkeit wird praktisch kaum darüber diskutiert, dass das Internet diese »undichten Stellen« erst möglich gemacht hat. Ohne das Internet wäre keine Organisation wie WikiLeaks in der Lage gewesen, geheime Regierungsinformationen so weit zu verbreiten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Unter den alten Methoden der Informationsverbreitung – etablierte Medien, Zeitungen und Nachrichtensendungen – wären derartige Informationen aufgrund des Drucks der Regierungen strikt kontrolliert worden.—

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Wachstum oder Stillstand? Oktober 14th, 2010 | Allgemein, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft | Comments Off

Ein wunderbarer Artikel in “Die Zeit” No.39 vom 23.10.10 von Petra Prinzler und Fritz Vorholz mit dem Titel: “Sind das Spinner? Wachstum muss sein, heißt es stets. Doch auf einmal wird Skepsis laut - sogar in der Politik”, hat mich gefesselt. WACHSTUM, ein Begriff, den die Kanzlerin nicht oft genug über ihre Lippen ausposaunt. Ist Wachstum nicht ein Irrglaube? Schon Sozialethiker & Ökonom Friedhelm Hengsbach meinte, „Rein monetäres Wachstum ist fragwürdig, dieses Wachstum wird bezahlt mit einem Riss in der Gesellschaft.“

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“Der Terrorist bin ich” September 29th, 2010 | Allgemein | Comments Off

…mit diesen Worten beschreibt der amerikanische Soldat, der im Irak stationiert war, treffend die Kriegssituation. Er resumiert und reflektiert seine Erfahrungen und Sichtweisen vom Krieg im Irak. Diese Gedankenansätze sollten sich alle Soldaten, alle Wehrpflichtige und alle die Kriegstreiberein unterstützen und beihelfen durch den Kopf gehen lassen!

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aus wirtschaftlichen Interesse in Afghanistan… Mai 27th, 2010 | Bildmomente, Politik, Wissenschaft | 2 Comments »

Bundespräsident Horst Köhler stellt unser Engagement in Afghanistan in Zusammenhang mit deutschen Wirtschaftsinteressen.
In einem Interview mit Deutschlandradio Kultur sagte er:

“Aus meiner Einschätzung ist es wirklich so: Wir kämpfen dort auch für unsere Sicherheit in Deutschland, wir kämpfen dort im Bündnis mit Alliierten auf der Basis eines Mandats der Vereinten Nationen. Alles das heißt, wir haben Verantwortung. Ich finde es in Ordnung, wenn in Deutschland darüber immer wieder auch skeptisch mit Fragezeichen diskutiert wird.”

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Nigel Farage - Kampfansage von einem Pöbel April 8th, 2010 | Allgemein, Medien, Persönlichkeiten, Politik | Comments Off

Sprecher: Nigel Farage MEP, UKIP, Vize-Präsident der EFD Fraktion
Präsident des EU-Rates Herman Van Rompuy und Kommisionspräsident Jose Manuel Barroso wohnten der Debatte bei
Debatte: “Fortsetzung des formalen Rates der Europäischen Union” vom 11.02.2010

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Angela Dorothea Merkel - die Wahrheit April 2nd, 2010 | Allgemein, Persönlichkeiten, Politik | Comments Off

merkel
Merkeldämmerung (31.3.2010)
Da ich Angela Merkel als wandelnde Provokation empfinde, erlaube ich mir, diesen Artikel nicht mit Tabasco, sondern mit Viper-Sauce zu schreiben.

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Unsere Medien - Medienkommunikation April 1st, 2010 | Medien | Comments Off

„Kann nicht sein, was nicht sein darf!?” ist eine großartige Dokumention über die Funktion und die Weltbildkonstruktion unserer deutschen Medien

Ein kritischer Blick hinter die Kulissen der deutschen Medienlandschaft und die Struktur der Nachrichtenberichterstattung, die Aufgabe(n) der Medien innerhalb demokratischer Gesellschaften und die Gefahren der Manipulation.

Die einzelnen Kapitel im Überblick:

1. Wie entstehen eigentlich Nachrichten und welchen Einfluss haben sie auf unser Weltbild?
3. Medien und Politik(er)
4. Politik(er) und Medien
5. Veränderungen in der Medienlandschaft
6. Kritik und Kontrolle
7. Public Relations
8. Medienkompetenz
9. Medienkonzentration
10. Die Einschaltquote
11. Konsens
12. Das Internet

Die Interviewpartner die im Film zu Wort kommen sind:

Prof. Dr. Siegfried Weischenberg - Professor für Journalistik und Kommunikationswissenschaft
Prof. Dr. Hans Mathias Kepplinger - Professor für Empirische Kommunikationsforschung
Prof. emeritus Dr. Dr. h.c. Bernd Hamm - Professor für Siedlungs-, Umwelt-, und Planungssoziologie
Hans Leyendecker - Journalist, Leitender Redakteur “Süddeutsche Zeitung”
Bernd Malzanini - Leiter der Geschäftsstelle der “KEK” in Potsdam
Regine Naeckel - ehemals Wissenschaftsredakteurin beim NDR, heute Leitende Redakteurin der Zeitschrift “Hintergrund” und www.hintergrund.de

Weitere Informationen gibts auf http://www.kannnichtsein.com

Parteispenden - Geld für Politiker März 9th, 2010 | Politik, Recht, Wirtschaft | 2 Comments »

dagobert22„Geschenke machen dem Wort Gelenke“ - Gesundheitspolitiker empfangen Spenden von Pharmaunternehmen, Minister aus Verteidigungs- und Außenpolitik erhalten sie von Rüstungsfabrikanten und Wirtschaftsminister bekommen Patte von den gängigen Großindustriellen. Wie stark hängt die Wirtschaft in der Politik? Ein versteckter Sonderfall der Korruption und Bestechung?

20 Millionen Euro Parteispenden 2008! Mit etwa 7,5 Millionen Euro bekam die CDU 2008 das meiste Geld von führenden Unternehmer der Wirtschaft. Mehr als 50 Firmen reihen sich in ihrer Spenderliste auf. Bei der CDU reicht die Liste der Firmenspender von Würth bis zur Volkswagen AG. Großzügig war auch die Commerzbank mit 200500 Euro, Chemikalienhändler Hermann Schnabel mit 220000 Euro, die Daimler AG mit 150000 und ein inzwischen auf Zypern ansässiger Reeder aus Norddeutschland 100000 Euro. Auch politische Feiern werden gern hin und wieder mal von Wirtschaftsleuten spendiert. Ok…, ab und zu bezahlt auch der Steuerzahler. :)

Die Schwesterpartei CSU bekam 2008 knapp 6,4 Millionen Euro von mehr als 40 Unternehmen, gefolgt von der FDP mit 2,7 Millionen Euro. Die SPD sammelte 2,67 Millionen Euro von 20 Unternehmen. Die Grünen kamen nur auf 490 000 Euro und das Beste: Die Linkspartei bekam keinen einzigen CENT. Ist ja fast wie in der Fußball Bundesliga, auch die Stände der Firmen auf einem Parteikongress sind so üblich wie die Bandenwerbung im Fußballstadion.

Selbst SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel warf der Bundesregierung Käuflichkeit vor. Warum gab Union und die FDP Hoteliers Steuergeschenke? „Weil es nämlich vorher Riesen-Spenden gegeben hat, in Millionenhöhe“, sagte Gabriel in der ARD.

Beamte dürfen keine Spenden annehmen, was gestetzlich geregelt ist. Hingegen dürfen Abgeordnete der Politik gerne mal die Hand aufhalten. Es gibt kein Gesetz, was das verbietet, weil die Abgeordneten das nicht wollen. Nur sind über 80% der Bundesbürger gegen Firmenspenden an Parteien. In Frankreich gehts auch ohne.

Die Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Politik sind undurchsichtiger als man es glauben möchte. Mittlerweile schon so fließend, dass zum Einen Politiker in Gremien, Aufsichtsräten, Stiftungen und Vereinen der Wirtschaft sitzen und zu den sowieso zu hohen Diaten, zusätzlich königlich entlohnt werden. Dazu kommen unmengen Beraterverträge, die dem Normalbürger vorspielen, dies sei eine Dienstleistung an die Wirtschaft. Andererseits sitzen fähige Arbeitnehmer von Unternehmen in Ministerien, die gern auch mal komplette Gesetzesvorlagen ausarbeiten. Ein Wechsel von der Politik in die Wirtschaft und umgekehrt?

Meint da noch jemand es gibt keine Korruption, Bestechung und Interessenverschiebung? Die Politik darf nicht von wirtschaftlichen Großbetrieben beeinflusst werden. Die Beziehung zwischen Politik und Wirtschaft verschwimmt fast völlig. Auch für kurze Unterredungen mit der politschen Macht, werden von der Wirtschaft mal eben ein paar Tausend Euro locker gemacht. Vielleicht kann man ja mit Redekunst tolle gewinnbringende Konzepte vorstellen. Auch das Abendessen des Unternehmers am Tisch der Parteiprominenz gehört zum normalen Programm. Wenn dann noch ein Foto mit dem angesehenden Politiker abfällt und eine werbewirksame Sekunde in den Nachrichten, umso besser. “Natürlich ist es kein Zufall, vor welcher Firma der Vorsitzende bei seinem Rundgang stehen bleibt. Das wird minutiös geplant”, sagt ein Parteistratege. Logisch…, dass Jemand der eine Partei sponsert, für seine finanzielle Zuwendung auch eine gewisse Gegenleistung verlangt, auch wenn es nur Mitspracherecht ist. Walter Williams, amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, traf dies passend: „Prinzip der Marktwirtschaft: Tu mir was Gutes - tu ich dir was Gutes.”

Die FAZ schreibt: “Auch die Laufwege der Polit-Prominenz auf großen Messen entspringen nicht der Laune irgendeines Referenten, sondern nüchternem Kalkül. Nicht zur Mehrung der Barmittel, wie Verschwörungstheoretiker denken könnten, sondern zur Maximierung der Wählerstimmen, dem eigentlichen Geschäftszweck in der Politik. Im Zweifel zieht es die Kanzlerin auf Automessen deshalb zu Mercedes, BMW oder Volkswagen: Was sollte es bringen, sich vor Koreanern fotografieren zu lassen? Preislisten für solche Auftritte existieren selbstredend nicht.”

Nach der Publikation einer millionenschweren Unternehmensspende an die FDP hat der stellvertretende Vorsitzende der Linken Klaus Ernst ein Verbot von Parteispenden durch die Wirtschaft gefordert. Deutschland sei zu einer „Demokratie der gekauften Parteien verkommen“, erklärte Ernst. Herr Westerwelle, der auch oft als Handpuppe der Wirtschaft betitelt wird, dementiert.

Der reflektierende Bürger schreibt:

“Bei jeder Wahl das Gleiche. Lügen der großen Parteien - am Ende werden sie doch gewählt und halten eh nicht was Sie verspechen. Nach dem demokratischen Gedanken sollte eigentlich nur der Wähler Einfluss auf die Politik haben. Dieser entscheidet mit seiner Stimme über den Kurs der Regierung. Doch diese Wunschvorstellung hat durch das Erstarken des Lobbyismus und unter dem Einfluss der Wirtschaft mit der Praxis nichts gemein. Lenin hat schon recht, wenn er über uns Deutsche sagt, vor Ausbruch der Revolution ist eine Bahnfahrkarte zu lösen. Wir gehen wie Schafe an die Wahlurnen und die Parteien bekommen nie eine Quittung für ihre Politik. Es gibt die Tierschutzpartei, die Piratenpartei, die Familienpartei, DIE FRAUEN, die Rentnerpartei und für die Christen die PBC usw. eine Nazi-Partei zu wählen, verbietet sich von ganz alleine. Aber wenn ein Großteil der Wähler und Nichtwähler an die Wahlurnen eine Partei der Sonstigen ankreuzt, sinkt die Prozentzahl der Großen, ohne dass die Kleinen Parteien ins Parlament kommen. Schlussendlich wählt man das größere Übel sowieso immer mit”

Banken stützen Politker mit Spenden - bundeswahlstreik.blogsport.de
Verbot von Firmenspenden - mehr-demokratie.de
Unterschriftenaktion - Verbot von Firmenspenden - elo-forum.de
Firmenspenden müssen endlich verboten werden - Unterschriftensammlung - utopia.de
Schwarz-Gelb heißt Schwarz-Geld - süddeutsche.de

ACTA - Geheimnis um das Anti-Counterfeiting Trade Agreement Juli 22nd, 2009 | Allgemein, Medien, Politik, Wirtschaft | Comments Off

Anti-PiraterieACTA steht für den Gesetzesentwurf für die zivil- und strafrechtliche Durchsetzung von Urheberrechten im Internet, die zur Zeit auf fast jeder Agenda diskutiert wird und zum weltweiten Gesetzesentwurf avancieren soll.  Ein Anti-Piraterie-Abkommen zum Schutze geistigen Guts und zur Bekämpfung von Verstößen gegen Rechte an immateriellen Gütern, aber hinsichtlich des weltwirtschaftlichen Interesses. Denn man kann davon ausgehen, das führende Lobbyisten aus Musik-, Film-, Software-, Spiele-, -Pharmaindustrie usw. bereits in den Ausarbeitungen integriert sind. Unter den Industriestaaten USA, EU, Japan etc. bilden in Kanada beispielsweise 12 Regierungstellen und 14 Vereinigungen der Industrie das  Gremium.

Es handelt sich um 12 bishher unveröffentlichte Dokumente über bisherige Verhandlungen und Entwürfe zum Anti-Piraterieabkommen, die zu einer stärkeren Überwachung der Internetkommunikation führen und Filesharing kriminalisieren. Die EU führt als Begründung der Geheimhaltung folgendes an: “… ,dass eine Enthüllung des Materials die Verhandlungen führender Industrienationen nebst der EU stören, die Position Brüssels schwächen und die Beziehungen zu Drittparteien negativ beeinflussen könnte.” :D

Schon jetzt folgen die ersten harten Proteste. Über 100 zivilgesellschaftliche Organisationen aus aller Welt fordern eine sofortige Offenlegung des aktuellen Entwurfs der Anti-Piraterievereinbarung (ACTA).  “Der Mangel an Transparenz in den Verhandlungen über ein Abkommen, das die Grundrechte von Bürgern auf der ganzen Welt beeinträchtigen wird, ist vollkommen undemokratisch” (aus einen offenen Brief der Zivilrechtler an die zuständigen Regierungsvertreter der beteiligten Industriestaaten)

Es kann doch nicht sein, so ein Geheimnis draus zu machen, wenn alle Menschen, die sich im Netz bewegen, davon betroffen sind. Wo ist die Demokratie? Hier werden doch wieder nur Wirtschaftsinteressen durchgesetzt, ohne Rücksicht auf den Verbraucher.  Natürlich muss geistiges Gut geschützt werden, aber warum muss das in Geheimniskrämmerei der Wirtschaftsmächte geschehen?

Es darf kein Raum für geheime Gesetzgebung geschaffen werden - nur was schreibe ich denn -  den gibt es ja schon seit Jahrhunderten, denn was hat es das dumme Volk zu interessieren. Es wird wiedermal rein wirtschaftliches Interesse nachgegangen, ohne dabei die Menschenrechte zu beachten…