Diese Reportage des NDR zeigt das dreckige Geschäft mit Schokolade und wie Großkonzerne nichts von Umständen der Rohstoffproduktion wissen wollen. Der größte Teil des Kakaos, der in unserer Schokolade steckt, stammt von Plantagen, wo nach Schätzungen von Unicef über 200.000 Kindersklaven auf Kakaoplantagen unter erbärmlichen Bedingungen arbeiten.
Von den Protesten in Nordafrika mal abgesehen, regt sich in fast überall auf der Welt entschiedener Widerstand - Griechenland, USA, Italien, Indien, oder China um nur einige kleine Beispiele zu nennen…
Werden wir Zeuge oder sogar Teilnehmer einer weltweiten Revolution?
Für die Produktion von Handys braucht man spezielle Mineralien, wie Coltan. Coltan wird im Ostkongo oft von Kindern aus ungesicherten Minen geholt. Das Geld aus dem Verkauf finanziert einen Krieg, der schon 15 Jahre dauert und bis heute fünf Millionen Menschen getötet hat. Von all dem wollen die Mobilfunkunternehmen nichts wissen.
Der Autor Frank Piasecki Poulsen hat sich für die Story auf eine lebensgefährliche Suche in die Coltan-Minen im Kongo gemacht. Er ist in eine Mine hinabgestiegen, in der Kinder oft Tage in den dunklen Tunneln graben und leben. Der Lohn: ein paar Cent. Die Gewinne aus dem Geschäft mit Coltan stecken andere ein.
Poulsen konfrontiert Mobilfunkunternehmen mit seinen Aufnahmen und Erfahrungen. Er fragt, wer von den katastrophalen Bedingungen weiß, wer damit einen Krieg finanziert und warum dagegen nichts getan wird. Die Story zeigt die erschreckende Wirklichkeit der Handy-Produktion.
Ein wunderbarer Artikel in “Die Zeit” No.39 vom 23.10.10 von Petra Prinzler und Fritz Vorholz mit dem Titel: “Sind das Spinner? Wachstum muss sein, heißt es stets. Doch auf einmal wird Skepsis laut - sogar in der Politik”, hat mich gefesselt. WACHSTUM, ein Begriff, den die Kanzlerin nicht oft genug über ihre Lippen ausposaunt. Ist Wachstum nicht ein Irrglaube? Schon Sozialethiker & Ökonom Friedhelm Hengsbach meinte, „Rein monetäres Wachstum ist fragwürdig, dieses Wachstum wird bezahlt mit einem Riss in der Gesellschaft.“
Gerade in den goldenen Zwanzigern trat Konsum in den Mittelpunkt der Menschen in den Industrienationen. Nach der Stagnation aufgrund der damaligen Weltwirtschaftskrise und des zweiten Weltkriegs musste dieser Motor wieder angeschmissen werden, da Konsum das Wasserrad des Kapitalismus und der Industrialisierung darstellte. Seitdem bestimmte die Bedienung von Bedürfnissen den Konsumzwang der Bevölkerung. Was in den USA und England dank Edward Bernays und Ökonomen wie Keynes entwickelt und durchgeführt wurde, sollte auch als Schema F in Deutschland übernommen werden.
Dieser Kurzfilm ist eine Art Zusammenfassung und Eigeninterpretation der Doku “Freiheit der Wahl”. Unter www.Filmriss.tk könnt ihr den Streifen im Originalbild einsehen.
Bitte verbreitet dieses Video und die Website, um so viele Menschen wie möglich zum Nachdenken zu bewegen - es geht uns alle an! Vielen Dank und Respekt gilt Thorben König für seine Arbeit!
“Nehmt Kredite auf und Konsumiert! Das schafft Beschäftigung und damit Einkommen und Ersparnisse, die Arbeitsplätze finanzieren.”
(der berühmte Ökonom Keynes 1936)
Das Leben auf Pump - man wird förmlich dazu gezwungen. Selbst als Student wird man in die Rolle des Schuldners gedrängt, aber auch gerade immer mehr junge Leute und Mittellose werden zur Kreditaufnahme geleitet. Man möchte ja den medial eingeredeten Lebensstandart erhalten. Aber man sieht es ja auch an unseren Staaten, dass es ohne Schulden einfach nicht mehr geht. Kurzum gilt heute das Thema: Die Schuldendepression!

Goldman-Sachs und der Hochfrequenzhandel
Traden, Traden, Traden… die Sucht nach dem schnellen Geld, ganz wie beim Pokern und strategisch ziemlich gleich aufgebaut: Geduld und zur richtigen Zeit „All-In“! Aber selbst bei sicheren Blättern kann man ganz schnell mal alles verlieren. Mit ein bisschen Marktkenntnis (Wahrscheinlichkeitsrechnung) kann man das Risiko minimieren, aber nicht völlig auslöschen. Außer man ist ein Falschspieler, die hätten Sie früher am Tisch einfach erschossen.