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Digitale Demenz – wie digitale Medien uns verblöden |

Digitale Demenz – wie digitale Medien uns verblöden

„Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Studien, die belegen, dass digitale Medien unser Gedächtnis beeinträchtigen können“, meint Spitzer. In seinem Vortrag warnte er vor der „Digitalen Demenz“, einem Syndrom, das mit dem vielen Zeitverbringen mit dem Computer und Internet einhergeht.

Dies sei speziell bei Kindern und Jugendlichen ernst zu nehmen, da die Gehirne vor allem in dieser Zeit ausgebildet würden. Wer googelt, statt Informationen aus Büchern zu holen oder sich per Facebook mit Freunden austauscht, statt sich persönlich zu unterhalten, verlernt das Lernen und soziale Kompetenz: „Lesen bildet – daddeln nicht“, kommentiert Spitzer und bringt das Publikum zum Lachen. Dann werden seine Gesichtszüge wieder strenger: Möglichkeiten, das Gehirn weiter zu entwickeln und zu fördern, blieben ungenutzt. Die Folge: verfrühte Demenz.

Der Professor zeigt sich besonders besorgt als er Statistiken darlegt, dass in Deutschland 8- bis 18-jährige rund 7,5 Stunden pro Tag mit Computer & Co. verbringen. Solch ein exzessiver Konsum digitaler Medien führe nach Spitzer unter anderem zu Sprach-, Lese- und Rechtschreibstörungen. In seinen Ausführungen geht er noch weiter. Köstlich komisch und doch ernst zugleich untermalt er dies mit „Do you do not yet suffer from an attention deficit, just media-multitask a lot and you will get it.“ Insbesondere in diesen Punkten wurde das Auditorium spürbar und wortwörtlich „angespitzt“. Im anschließenden Dialog debattierten die Studierenden und die Professorenschaft eben um diese Thesen. Die Professorenschaft bestätigte das abnehmende Leistungsniveau der Schulabgänger respektive Erstsemester, die sich schließlich in einem suboptimalen Studienerfolg niederschlügen. Multiplizieren würde sich dies mit Smartphone- und Tabletnützung während der Vorlesungszeit. Das erste Zwischenfazit: Gerade in unserem dualen Intensivstudium ist es für den Lern- und Leistungserfolg bedeutsam, Vorlesungszeit als digitale Abspeckphase der privaten Digital-Mediennutzung zu sehen. (Quelle: http://www.dhbw-stuttgart.de/themen/aktuelles/meldung/2013/03/lesen-bildet-daddeln-nicht.html)

Wir sind die 99%! Warum sind wir zu 99% passiv? Z.B. ob der täglichen Nachrichten?
Sie sind auf keinem Gebiet leichte Kost, sie betreffen uns alle und sie läuten eine Ära ein, die auch in €uropa die Zeiten von Bürgerkriegen ankündigt. Warum sind wir passiv? Hat die Art wie wir Medien rund um die Uhr konsumieren mit unser „Demenz“ zu tun? Das Beispiel Lukaschenko sollte uns extrem nachdenklich machen. Es ist nur die Spitze des Eisberges …

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