Neurowissenschaften: Gedankenkontrolle März 30th, 2010 | Allgemein, Medien, Wirtschaft | No Comments »

Diese interessante Dokumentation zeigt den derzeitigen “geheimen” Forschungsstand der Neurowissenschaften. Gedanken kontrollieren Maschinen - Maschinen kontrollieren Gedanken. Seit gewisser Zeit widmen sich Firmen und Institute in geheimen Experimenten der Forschung zur Gedankenkontrolle. Heute lassen sich bereits Computerspiele durch elektrische Impulse im Gehirn steuern - spielend werden wir daran gewöhnt ;) Was dann so alles möglich wird…

weitere Links:
Braingate
Demonstration des Mind Control Device (englisch)
Demonstration des OCZ Nia Mind Controller (englisch)
Mind Control Games (englisch)
Brainwavecontrol for virtual reality (englisch)
Brainwaves - wie funktioniert das Gehirn (englisch)
Psychotronik - unterbewusste Beeinflussung
Mind Control für alle - heise.de

Film & Fernsehen und das menschliche Denken März 16th, 2010 | Allgemein, Medien | No Comments »

tv2Heinz Buddemeier (Medienwissenschaftler) beschreibt in seinem Buch “Illusion und Manipulation - die Wirkung von Film und Fernsehen auf Individuum und Gesellschaft” eine höchst interessante Theorie. Grundlegend ist zu sagen, dass die filmerischen Bilder sich aus der Bewegung der abbildenener Bilder, die Bewegung schaffende Bilder und die erzählende Bilder zusammensetzen. Dies trägt dazu bei, dass die Eigenaktivität des Zuschauers größtenteils verdrängt wird.

Die Bewegung der abbildenen Bildern erschafft psychologischen Zwang, die Bewegung schaffende Bilder spiegelt die Aktivität des Kameramanns wieder und die erzählenden Bilder greifen auf geistig- seelische Mechanismen des Menschen ein. Die so geschaffene Passivität des Zuschauers ruft ein Bewusstseinszustand hervor, der so im alltäglichen Lebens eines Menschen überhaupt nicht vorkommt.

Schließen Sie jetzt mal die Augen und stellen sich vor Sie laufen über einen großen Platz, mit vielen Menschen und vielen schönen Gebäuden. Man bemerkt, dass sich die Augen, gemäß der Vorstellung des über den Platz schlenderns, mitbewegen. Dies ist auch beim Schlafen beobachtbar, da in einem Traum der Augenmuskel niemals stillsteht. Beim Betrachten von Filmen und noch intensiver beim Fernsehen, wo der Bildschirm sehr klein ist, sind die Augen vorzugsmäßig in einer Ruhestellung. In Augenkliniken wurden früher, nach Operationen, den Patienten die Augen verbunden, da der Arzt möchte, dass die Augenmuskeln nicht bewegt werden. Aufgrund dieser Tätigkeit der Augenmuskeln beim Träumen und dem Fantasieren, lässt man Operierte heutzutage vorzugsweise fernsehen.

Charakteristisch für die Beeinflussung der menschlichen Denkweise durch Film und Fernsehen ist die Zurückweisung von Verstehungsbemühungen, in ein sich auf dem Bildstrom Treiben-Lassens und die Auflösung des Gezeigten durch sich selbst. Diese Entfaltung ist hauptsächlich durch das schnelle und durch nichts zu beeinflussende Tempo der Bilderflut begründet.

Die Faszination für Kino und Fernsehen liegt in den intensiven Gefühlserlebnissen. Durch den erzeugten Schein der Wirklichkeit kann sich der Zuschauer miterlebend hineinversetzen oder auch Assoziaten aus seinen eigenen Leben auf den Film projezieren. Das momentane Fühlen drückt sich dann aber aufgrund der raschen Einstellungswechsel und der Inszenierung des Bildes eher mechanisch und oberflächlich aus. Man genießt die Gefühle die einen induziert werden, gleichwohl intensiv und manchmal schon sehr heftig, was aufgrund der schon fast perfekten Inszenierung der Wirklichkeit vorgetäuscht wird. Im realen Leben ist es so, dass wir uns einerseits mehr gefühlshaft unseren Erlebnissen hingeben, anderseits auch wieder mehr in Gedanken leben und diese mit Emotionen verbinden. Diese Wechselwirkung schafft, anders wie im Film, in Hinblick auf das Fühlen eher eine Distanz und Beruhigung. Indem der Film keine Zeit zur Besinnung lässt und
Willen und Denken schwächt, kann er den Betrachter auf einer gewaltigen Gefühlsorgie mitreißen, ohne mit Hilfe des Denkens für Augenblicke immer wieder daraus zu befreien.

So kann man beobachten, dass manche Leute sich nach dem Ansehen eines Kriminalfilms ins Bett verkriechen, nachdem Sie Fenster und Türen verschlossen, die Alarmanlage scharf gemacht und in alle Ecken des Hauses nachgesehen haben. Die Kunsttheorie spricht von ästhetischer Distanz - die bei aller Intensivität der Zuwendung nötig ist, wenn der Beobachter gegenüber dem Dargebotenen seine
Freiheit bewahren soll. Der Film ist aber in der Lage diese ästhetische Distanz zu zerstören.

Im Film wird häufig versucht zwischenmenschliche Beziehungen zum Protagonisten aufzubauen. Auch diese Emfpindung können einzigartige Dimensionen annehmen, die man vorher noch nie empfunden hat. Vergleicht man ein Theaterstück mit einen Film, hängen diese Fähigkeiten den Zuschauer auf zwischenmenschlicher Ebene zu erreichen, von der Leistung der Schauspieler ab. Kulissen, Kostüme, Beleuchtung etc.
haben zwar auch Bedeutung, entscheidend ist aber die seelische Gestimmtheit, die der Schauspieler zum Ausdruck bringt. Es ist das reale Emfpinden der eigenen Kamera, des menschlichen Auges, und das seelisch Immaterielle zwischen Bühne und Zuschauer, was hin und her geht. Die Kamera hingegen, kann von diesen komplexen Zusammenhängen nur die optisch-materielle Seite aufnehmen. Ein Film kann somit nur Gefühle auslösen - blos womit? Diese, durch den Film ausgelösten Gefühle, können nur mit Hervorrufen von Erinnerungen erreicht werden.

Beispielsweise erzählt der Film einen Augenblick aus dem Leben zweier Menschen. Der Betrachter wird diese Handlung zunächst verstehen. Wie und in welchen Ausmaß die dargestellte Szene gefühlshaft miterlebt und erfahren wird, hängt davon ab, welche Erinnerungen sie hervorruft und persönlich Erlebtes damit assoziiert wird. Der Betrachter wird mit äußeren Tatsachen konfrontiert, welche auch Gedanken übermitteln - bei den Gefühlen, kann der Film jedoch nur das, was beim Betrachter im Erfahrungsschatz enthalten ist, hervorlocken und aufwühlen, sogar Perspektiven ändern. Die Gefühle können bei aller Intensivität moralisch entkräftet oder verstärkt werden. Die Seele wird zum Schauplatz, auf dem sich Alles und Nichts abspielen kann, sofern es nur intensiv genug ist, um Ablenkung und Genuss zu bereiten.

Wenn der Film, unter weitgehender Abschaltung von Wille und Denken, ein intensives und unverbindliches Fühlen hervorruft, kann man von einer Art Trance sprechen. Sonst nur ein Privileg der Hypnotiseure, andere Menschen in den Zustand der Trance zu versetzen, geschiet dies heute öfter als man vermutet. Die Meinung, dass Trance ein abnormer Bewusstseinszustand ist, der nur durch einen massiven Eingriff erreicht werden kann, ist falsch. Milton H. Erickson, der durch die therapeutische Anwendung der Trance berühmt geworden ist, beschreibt Trance folgendermaßen:

“Aber Sie (die Menschen) sind angenehm überrascht, wenn sie sich entspannen und entdecken, dass Assoziationen , Empfindungen, Wahrnehmungen, Bewegungen und psychische Mechanismen, ganz von selbst vor sich gehen können. Dieser autonome Fluss des nichtgelenkten Erlebens ist eine einfache Weise, Trance zu definieren. Hypnotische Suggestion kommt ins Spiel, wenn die Direktion des Therapeuten einen bedeutenen Einfluss haben bei der Förderung des Ausdrucks dieses autonomen Flusses in die eine oder andere Richtung.”

Trance und hypnotische Suggestion sind therapeutische Mittel um die posthypnotischen Suggestion zu erreichen. Jemand der unter Verfolgungswahn leidet, wird in der Hypnose suggeriert, er würde nur noch auf wohlgesonnene Menschen treffen. Diese Suggestion bleibt auch nach der Hypnose erhalten und ist über den Zustand der Trance hinaus wirksam. J.H. Schulz, Begründer des autogenen Trainings, schreibt in seinem Buch “Hyonose-Technik”:

“In Bezug auf die posthypnotische Suggestion: Trotz der Unkenntnis der Versuchsperson setzen sich die in der Hypnose aktuellen Vorstellungen im Wachzustand durch, ja vielfach mit dem Gefühl des subjektiven Zwanges. Die Versuchsperson selbst pflegt dann die Ausführung der aufgetragenen Handlungen anders zu motivieren, da ihr die Kenntnis des Auftrages fehlt. Damit ist der Beginn einer Dissoziation der Psyche gegeben, in dem Sinne, dass bestimmte Vorstellungsgruppen sich ohne Kenntnis des Individuums selbst halten und durchsetzen. (neuestens über 5 Jahre hinweg)”

Die posthypnotische Suggestion setzt sich an die Stelle des Ichs und die von ihm ausgehenden Aktivitäten. Sie wirkt zwanghaft von außen und macht den Menschen unfrei. Man könnte kritisieren, audiovisuelle Medien enthielten keinerlei Suggestionen. Das ist jedoch ein Irrtum!

Jede Handlung enthält bewegende Momente, Wertevorstellungen und Wünsche. Jede Handlung zeigt Menschen, die einen bestimmten Lebenstil pflegen und in bestimmter Weise miteinander umgehen. Werden diese Dinge nun so gezeigt, dass sie dem Betrachter vorbildlich und erstrebenswert erscheinen, identifiziert er sich mit den handelnen Personen, dann wirken die von ihnen dargelegten Werte posthypnotisch auf den Betrachter ein. Audiovisuelle Medien können somit tief in die Moral und Psyche des Menschen eingreifen. Besonderes Augenmerk sollte hierbei auf das Kindesalter, der Persönlichkeitsfindung, liegen, denn hier scheint es am intensivsten. In Werbespots, politschen Sendungen und Nachrichten werden diese Mittel gezielt eingesetzt und nicht nur dort wirken genau diese Mechanismen. Während eines Films kann der menschliche Wille nicht eingreifen, das Denken wird mechanisch gedeutet und das Fühlen intensiviert und hin- und her-gerissen. Genau dieser Zustand wird durch einer stark reduzierten inneren Aktivität gleichzeitig als befriedigend empfunden.

Dieses Problem kristalisiert sich deutlich heraus, dass Film und Fernsehen nicht einem harmlosen Unterhaltungsbedürfnis dienen, sondern mitunter gezielt dazu benutzt werden, um unbewältigte Probleme zu entfliehen. Anstatt Angst und Resignation zu entfliehen, bietet Film und Fernsehen einen anderen Ausweg. Belastende Gefühle zu verdrängen und zu vergessen.

Beispielsweise wird man die eigene Angst am schnellsten los, wenn man sie durch eine künstliche erzeugte Angst überdeckt, die noch heftiger ist als die eigene, die einen selbst aber nicht betrifft und man sie daher sogar genießen kann. Deshalb ist auch verständlich, warum Kriminal- und Horrorfilme einen großen Anklang finden. Auch die Flucht aus der Angst vor der Realität, wird gern mit Fantasy-, Sciencefiction-, oder Trickfilmen bedient. Resultierend ist zu sagen, dass der Film die Probleme, indem er von ihnen ablenkt, zugleich verstärkt, da die anstrengungsfreie Fluchtmöglichkeit, die er bietet, die Menschen davon abbringt, die Schwierigkeiten, an denen sie leiden, anzupacken und sie unwillig zu machen scheint.

Lassen Sie sich ruhig weiter berieseln und schalten Sie ab, auch wenn Ihr Gehirn unterbewusst nicht abschalten kann.


Dazu unbedingt weiterlesen–>
Die Gleichgültigkeitsgeneration - Blog von Steven Black

In diesem Sinne - Videolinks :D

Television dump
What Tv does to your brain
Nico über das schlechte Fernsehen
Die Wahrheit übers Fernsehen
Die Wahrheit über die Tagesschau
Mediokratie - Deutschland driftet ab
Medien,Politik und Macht

Über das Versagen unserer öffentlich-rechtlichen Medien März 11th, 2010 | Allgemein, Medien, Politik, Recht, Wirtschaft | No Comments »

medien-kopie2Die Studie der Otto Brenner Stiftung von 2010, durchgeführt von Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz mit dem Namen: “Wirtschaftsjournalismus in der Krise” beschreibt den massenmedialen Umgang mit der Finanzmarktpolitik. Sie kommen zu dem Ergebniss, dass unsere Medien bei der Berichterstattung, zum Beispiel über die Weltwirtschaftskrise II, hochgradig versagen. Besonders stark fällt die Unfähigkeit der öffentlich-rechtlichen Medien und hier besonders Tagesschau und Tagesthemen auf. “Sie bleiben journalistisch sensationell schlecht.” [Studie Seite 8, Absatz 2] Was sich als “Unfähigkeit” darstellt ist vielleicht Absicht?!

2004 schrieb Univ.-Prof. Hans-Herbert von Arnim in seinen Buch “Das System” : “Wer glaubt in irgendeiner Weise auf irgendeinem Gebiet – ausser, vielleicht, Sportergebnisse – wirklich informiert zu werden von öffentlich-rechtlichen Medien, der irrt. Diese Medien sind nichts anderes als Lautsprecher des Politkartells. Wer es nicht glauben will der möge sich die kürzlichen Querelen beim ZDF um einen hohen Posten ansehen.”

Die Studie legt aber nicht nur das in vielen Fällen eklatante journalistische Versagen offen, sondern begeht Wege, dass die Informationen zu dürftig sind, keine Quellen angegeben und dadurch die Orientierungen der Rezipienten in die Irre geführt werden. Der Stellenwert der Wirtschaft in unserer Gesellschaft ist heute so bedeutend, dass das Geld für die Wirtschaft ihr Lebenselexier darstellt, der Kredit für das Geld ihr Nervenzentrum - dem zu Folge kann man für den Wirtschaftsjournalismus die Pflicht ableiten, da die Finanz- und Bankenbranche, Gesellschaft und Wirtschaft mit Kredit und Geld ein quasi-öffentliches Gut zur Verfügung stellt, muss diese Branche unter besonders aufmerksamer Beobachtung gestellt werden und dementsprechend die Berichterstattung sein.

Finanzexperten und selbst Blogger erkannten früh die drohenden Krisen, doch der tagesaktuelle deutsche Wirtschaftsjournalismus hat als Beobachter, Berichterstatter und Kommentator des Finanzmarktes und der Finanzmarktpolitik bis zum offenen Ausbruch der globalen Finanzmarktkrise einfach nur schlecht gearbeitet. Will man Massenpanik verhindern? Im Mittelpunkt der Studie stand die Untersuchung der Qualitätsmedien und sie beweist bzw. weckt böse Ahnungen, wie die übrige aktuell arbeitende Medienlandschaft im Sachgebiet Finanzmarktpolitik aussieht.

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass unsere sogenannten Qualitätsmedien im Flimmerkasten praktisch keine Verweise zu den Quellen setzen? Es heißt meistens nur Quelle DPA. Diese Meldungen der DPA werden von regionalen und lokalen Medien häufig unbearbeitet abgedruckt, denn es sei “davon auszugehen, dass das ,normale’ Publikum die Informationen nicht versteht und kaum einordnen kann…Der aktuelle Wirtschaftsjournalismus sei insgesamt kein “kritischer Träger der Aufklärung”, sondern eher “Diener des Mainstreams”, urteilt die Studie.
Sie schreiben von Agenturen ab, die ihrerseits oft nichts taugen. Die DPA nimmt auch nur Meldungen aus dem Internet und anderen Berichterstattern und nennen aber in der Regel keinerlei Direktlink. Das ist eine Frechheit dem Leser gegenüber - es muss nachvollziehbar sein - aber dafür stehen Sie ja mit ihren Namen.

Es hagelte darauf natürlich schon Kritik an der Studie seitens der DPA. (Link Mediaa.de). Man wirft der Studie vor, sie sei zu oberflächlich, meint die Chefredaktion der DPA. Der Autor Storz kontert: “Wir haben allerdings nie behauptet, dass eine Vollerhebung durchgeführt wurde. Unsere Studie beinhaltet qualitative Probebohrungen. Dies geht eindeutig aus der Studie hervor. Diese sei stichhaltig und wissenschaftlich korrekt. Vor dem Hintergrund dieses Wissens “muss jeder Leser für sich selber entscheiden, welche Bedeutung er diesen Ergebnissen beimisst”, erklärt Storz.” (weiter Informationen zu dieser Diskussion Carta.info)

Die offizielle Presseerklärung der DPA beinhaltet auch folgendes: “Wir hätten an den falschen Stellen und zu den falschen Zeiten gesucht. Die Auswahl eines Untersuchungsfeldes und die Kriterien dieser Auswahl sind immer diskussionswürdig. Auch unsere Auswahl ist nicht der Weisheit letzter Schluss, aber alles andere als „beliebig“. Armutszeugnis? Die DPA versorgt ein Millionenen-Publikum mit qualitätsvoller Information und Orientierung. Schnell, Korrekt und Verständlich - jederzeit - das sind Anforderungen, die nur erfüllt werden können, wenn die entsprechenden Produktionsbedingungen der Journalisten gewährleistet sind. Nun wird eine riesige Debatte angestoßen. Seitens der ARD Redaktion kam bis dato noch keine Stellungnahme zu diesen doch sehr brisanten Vorwürfen.

massenkommunikation

Die Ideologie: “Gaukle ihnen vor sie dürften und könnten sich “informieren”. Halte alle Infoquellen besetzt von Deinen Leuten. Lasse deinen Leuten die strenge Auswahl treffen, was sie berichten und was nicht. Alles, was den Interessen Deiner Sklaven dienen könnte und Hintergründe öffnen liese, fällt in der “freien Berichterstattung” unter den Tisch. Erkläre an prominenter Stelle: “Eine Zensur gibt es nicht”. Erkläre es so oft wie möglich, denn sie müssen dir vertrauen. Lenke ab mit Spielen und schwachsinnigen Unterhaltungsshows. Mache es wie die dekadenten alten Römer: Panem et Circenses - “Brot und Spiele”. Schreibe ausführlich über Nichtigkeiten – Fußball, Olympaklimbim, das Im-Kreis-Fahren-Erwachsener und nenne es “Formel 1″, zeige in besonders komplizierten Zeiten Bilder von Tierbabies und Heldentaten, um von den eigentlichen einschneidenen Geschehen abzulenken - Entertainment statt Infotainment”

Zur Veranschaulichung - so funktioniert Massenkommunikation heute (eigene Darstellung)massenkommunikation21
Die meisten die ich kenne, wollen gar nicht alles wissen und das ist ein Fehler, aber mach denen das mal klar. Alles was im Fernsehen kommt muss wahr sein! Aus Angst oder weil sie schon vom den Regelsystemen Sklaven sind? Zum Glück werden schon die Weichen gegen Andersdenkende gestellt und gegen sie vorzugehen. Siehe hier - da möchte man doch Andersdenkende einsperren - eine Utopie und ein Verstoß gegen die Meinungsfreiheit!

weiterführender Link - Verblöden wir? Lupo Cattivo Blog
Verdummung der Welt - youtube.de
“Versagen als Programm” - Die Generation Glotze - tagespiegel.de

Parteispenden - Geld für Politiker März 9th, 2010 | Politik, Recht, Wirtschaft | 2 Comments »

dagobert22„Geschenke machen dem Wort Gelenke“ - Gesundheitspolitiker empfangen Spenden von Pharmaunternehmen, Minister aus Verteidigungs- und Außenpolitik erhalten sie von Rüstungsfabrikanten und Wirtschaftsminister bekommen Patte von den gängigen Großindustriellen. Wie stark hängt die Wirtschaft in der Politik? Ein versteckter Sonderfall der Korruption und Bestechung?

20 Millionen Euro Parteispenden 2008! Mit etwa 7,5 Millionen Euro bekam die CDU 2008 das meiste Geld von führenden Unternehmer der Wirtschaft. Mehr als 50 Firmen reihen sich in ihrer Spenderliste auf. Bei der CDU reicht die Liste der Firmenspender von Würth bis zur Volkswagen AG. Großzügig war auch die Commerzbank mit 200500 Euro, Chemikalienhändler Hermann Schnabel mit 220000 Euro, die Daimler AG mit 150000 und ein inzwischen auf Zypern ansässiger Reeder aus Norddeutschland 100000 Euro. Auch politische Feiern werden gern hin und wieder mal von Wirtschaftsleuten spendiert. Ok…, ab und zu bezahlt auch der Steuerzahler. :)

Die Schwesterpartei CSU bekam 2008 knapp 6,4 Millionen Euro von mehr als 40 Unternehmen, gefolgt von der FDP mit 2,7 Millionen Euro. Die SPD sammelte 2,67 Millionen Euro von 20 Unternehmen. Die Grünen kamen nur auf 490 000 Euro und das Beste: Die Linkspartei bekam keinen einzigen CENT. Ist ja fast wie in der Fußball Bundesliga, auch die Stände der Firmen auf einem Parteikongress sind so üblich wie die Bandenwerbung im Fußballstadion.

Selbst SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel warf der Bundesregierung Käuflichkeit vor. Warum gab Union und die FDP Hoteliers Steuergeschenke? „Weil es nämlich vorher Riesen-Spenden gegeben hat, in Millionenhöhe“, sagte Gabriel in der ARD.

Beamte dürfen keine Spenden annehmen, was gestetzlich geregelt ist. Hingegen dürfen Abgeordnete der Politik gerne mal die Hand aufhalten. Es gibt kein Gesetz, was das verbietet, weil die Abgeordneten das nicht wollen. Nur sind über 80% der Bundesbürger gegen Firmenspenden an Parteien. In Frankreich gehts auch ohne.

Die Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Politik sind undurchsichtiger als man es glauben möchte. Mittlerweile schon so fließend, dass zum Einen Politiker in Gremien, Aufsichtsräten, Stiftungen und Vereinen der Wirtschaft sitzen und zu den sowieso zu hohen Diaten, zusätzlich königlich entlohnt werden. Dazu kommen unmengen Beraterverträge, die dem Normalbürger vorspielen, dies sei eine Dienstleistung an die Wirtschaft. Andererseits sitzen fähige Arbeitnehmer von Unternehmen in Ministerien, die gern auch mal komplette Gesetzesvorlagen ausarbeiten. Ein Wechsel von der Politik in die Wirtschaft und umgekehrt?

Meint da noch jemand es gibt keine Korruption, Bestechung und Interessenverschiebung? Die Politik darf nicht von wirtschaftlichen Großbetrieben beeinflusst werden. Die Beziehung zwischen Politik und Wirtschaft verschwimmt fast völlig. Auch für kurze Unterredungen mit der politschen Macht, werden von der Wirtschaft mal eben ein paar Tausend Euro locker gemacht. Vielleicht kann man ja mit Redekunst tolle gewinnbringende Konzepte vorstellen. Auch das Abendessen des Unternehmers am Tisch der Parteiprominenz gehört zum normalen Programm. Wenn dann noch ein Foto mit dem angesehenden Politiker abfällt und eine werbewirksame Sekunde in den Nachrichten, umso besser. “Natürlich ist es kein Zufall, vor welcher Firma der Vorsitzende bei seinem Rundgang stehen bleibt. Das wird minutiös geplant”, sagt ein Parteistratege. Logisch…, dass Jemand der eine Partei sponsert, für seine finanzielle Zuwendung auch eine gewisse Gegenleistung verlangt, auch wenn es nur Mitspracherecht ist. Walter Williams, amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, traf dies passend: „Prinzip der Marktwirtschaft: Tu mir was Gutes - tu ich dir was Gutes.”

Die FAZ schreibt: “Auch die Laufwege der Polit-Prominenz auf großen Messen entspringen nicht der Laune irgendeines Referenten, sondern nüchternem Kalkül. Nicht zur Mehrung der Barmittel, wie Verschwörungstheoretiker denken könnten, sondern zur Maximierung der Wählerstimmen, dem eigentlichen Geschäftszweck in der Politik. Im Zweifel zieht es die Kanzlerin auf Automessen deshalb zu Mercedes, BMW oder Volkswagen: Was sollte es bringen, sich vor Koreanern fotografieren zu lassen? Preislisten für solche Auftritte existieren selbstredend nicht.”

Nach der Publikation einer millionenschweren Unternehmensspende an die FDP hat der stellvertretende Vorsitzende der Linken Klaus Ernst ein Verbot von Parteispenden durch die Wirtschaft gefordert. Deutschland sei zu einer „Demokratie der gekauften Parteien verkommen“, erklärte Ernst. Herr Westerwelle, der auch oft als Handpuppe der Wirtschaft betitelt wird, dementiert.

Der reflektierende Bürger schreibt:

“Bei jeder Wahl das Gleiche. Lügen der großen Parteien - am Ende werden sie doch gewählt und halten eh nicht was Sie verspechen. Nach dem demokratischen Gedanken sollte eigentlich nur der Wähler Einfluss auf die Politik haben. Dieser entscheidet mit seiner Stimme über den Kurs der Regierung. Doch diese Wunschvorstellung hat durch das Erstarken des Lobbyismus und unter dem Einfluss der Wirtschaft mit der Praxis nichts gemein. Lenin hat schon recht, wenn er über uns Deutsche sagt, vor Ausbruch der Revolution ist eine Bahnfahrkarte zu lösen. Wir gehen wie Schafe an die Wahlurnen und die Parteien bekommen nie eine Quittung für ihre Politik. Es gibt die Tierschutzpartei, die Piratenpartei, die Familienpartei, DIE FRAUEN, die Rentnerpartei und für die Christen die PBC usw. eine Nazi-Partei zu wählen, verbietet sich von ganz alleine. Aber wenn ein Großteil der Wähler und Nichtwähler an die Wahlurnen eine Partei der Sonstigen ankreuzt, sinkt die Prozentzahl der Großen, ohne dass die Kleinen Parteien ins Parlament kommen. Schlussendlich wählt man das größere Übel sowieso immer mit”

Banken stützen Politker mit Spenden - bundeswahlstreik.blogsport.de
Verbot von Firmenspenden - mehr-demokratie.de
Unterschriftenaktion - Verbot von Firmenspenden - elo-forum.de
Firmenspenden müssen endlich verboten werden - Unterschriftensammlung - utopia.de
Schwarz-Gelb heißt Schwarz-Geld - süddeutsche.de

Von Chinesischen Fellfarmen März 2nd, 2010 | Allgemein, Bildmomente, Recht, Wirtschaft | 1 Comment »


Für mehr Informationen besuchen sie PETA.org

Als Update zu meinen Beitrag Wer sind wir? wurde mir dieses Video von chinesischen Fellfarmen zugesandt. Die Aktivisten von Swiss Animal Protection/EAST International haben diese Beweise mit versteckter Kamera gedreht.

Wenn ein eingesperrter, gedrillter und dressierter Wal bei einer “Entertainmentshow” einen Menschen umbringt ist das Geschrei groß und die Massenmedien voll damit - nur schreit jemand, wenn Millionen Tiere in Gefangenschaft und Zucht ohne Reue getötet werden?

“Die Globalisierung des Pelzhandels hat es unmöglich gemacht, festzustellen, woher Pelzprodukte ursprünglich kommen. Häute durchlaufen internationale Auktionshäuser und werden gekauft und vertrieben an Hersteller weltweit - die Endprodukte werden häufig exportiert. China liefert mehr als die Hälfte aller fertigen Pelzkleidung, die für den Verkauf in die USA und nach Europa importiert werden. Selbst wenn das Etikett sagt, es sei in einem europäischen Land hergestellt, ist es doch wahrscheinlich, dass die Tiere dafür andernorts aufgezogen und geschlachtet wurden—möglicherweise auf einer der nicht vom Gesetz geregelten chinesischen Pelzfarmen.” Quelle: www.Peta.org

Alle Menschen, die das Gezeigte aufs Schärfste verurteilen, schreiben bitte an PETA2@peta.org , aber ob sich an dieser Krankheit des Menschen etwas ändern wird ist eine andere Sache…