Über das Versagen unserer öffentlich-rechtlichen Medien März 11th, 2010

medienDie Studie der Otto Brenner Stiftung von 2010, durchgeführt von Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz mit dem Namen: “Wirtschaftsjournalismus in der Krise” beschreibt den massenmedialen Umgang mit der Finanzmarktpolitik. Sie kommen zu dem Ergebniss, dass unsere Medien bei der Berichterstattung, zum Beispiel über die Weltwirtschaftskrise II, hochgradig versagen. Besonders stark fällt die Unfähigkeit der öffentlich-rechtlichen Medien und hier besonders Tagesschau und Tagesthemen auf. “Sie bleiben journalistisch sensationell schlecht.” [Studie Seite 8, Absatz 2] Was sich als “Unfähigkeit” darstellt ist vielleicht Absicht?!

“Die weltweite Krise des Finanzmarktes, die globale Krise der Großen Spekulation, löste auch eine Krise des Wirtschaftsjournalismus aus. Das journalistische Versagen ist in einigen Fällen so eklatant, dass es uns ausgeschlossen erscheint, einfach zur Tagesordnung über zu gehen. Wir halten, insbesondere was den Basisdienst der „Deutschen Presse-Agentur“ (DPA) sowie die ARD-Redaktion Aktuell betrifft, Vergangenheitsbewältigung durch gnädiges Vergessen für verantwortungslos. Während die fünf Qualitätszeitungen „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ), „Financial Times Deutschland“ (FTD), „Handelsblatt“ (HB), „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) und „die tageszeitung“ (TAZ), deren Arbeit wir analysiert haben, im Krisenverlauf Sachkompetenz und kritische Distanz aufbauen, lassen die DPA-Meldungen und die „Tagesschau-“ bzw. „Tagesthemen“-Sendungen keinen nennenswerten Qualitätszuwachs erkennen. Sie bleiben journalistisch sensationell schlecht.”

2004 schrieb Univ.-Prof. Hans-Herbert von Arnim in seinen Buch “Das System” : “Wer glaubt in irgendeiner Weise auf irgendeinem Gebiet – ausser, vielleicht, Sportergebnisse – wirklich informiert zu werden von öffentlich-rechtlichen Medien, der irrt. Diese Medien sind nichts anderes als Lautsprecher des Politkartells. Wer es nicht glauben will der möge sich die kürzlichen Querelen beim ZDF um einen hohen Posten ansehen.”

Die Studie legt aber nicht nur das in vielen Fällen eklatante journalistische Versagen offen, sondern begeht Wege, dass die Informationen zu dürftig sind, keine Quellen angegeben und dadurch die Orientierungen der Rezipienten in die Irre geführt werden. Der Stellenwert der Wirtschaft in unserer Gesellschaft ist heute so überragend, dass das Geld für die Wirtschaft ihr Lebenselexier darstellt, der Kredit für das Geld ihr Nervenzentrum - dem zu Folge kann man für den Wirtschaftsjournalismus die Pflicht ableiten, da die Finanz- und Bankenbranche Gesellschaft und Wirtschaft mit Kredit und Geld ein quasi-öffentliches Gut zur Verfügung stellt, muss diese Branche unter besonders aufmerksamer Beobachtung gestellt werden und dementsprechend die Berichterstattung sein. Am meisten bedauere ich aber, dass sich die Menschen von einer Sache so abhängig gemacht haben, die sie eigentlich selbst in die Welt gebracht haben. Eine Sache die nicht nur blind macht – das liebe Geld.

Finanzexperten und selbst Blogger erkannten früh die drohenden Krisen, doch der tagesaktuelle deutsche Wirtschaftsjournalismus hat als Beobachter, Berichterstatter und Kommentator des Finanzmarktes und der Finanzmarktpolitik bis zum offenen Ausbruch der globalen Finanzmarktkrise einfach nur schlecht gearbeitet. Will man Massenpanik verhindern? Im Mittelpunkt der Studie stand die Untersuchung der Qualitätsmedien und sie beweist bzw. weckt böse Ahnungen, wie die übrige aktuell arbeitende Medienlandschaft im Sachgebiet Finanzmarktpolitik aussieht.

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass unsere sogenannten Qualitätsmedien praktisch keine Verweise zu den Quellen setzen? Sie schreiben von Agenturen ab, die ihrerseits oft nichts taugen. Die DPA nimmt auch nur Meldungen aus dem Internet und nennen aber in der Regel keinerlei Direktlink. Das ist eine Frechheit dem Leser gegenüber. Auch an dieser Frechheit könnten sie ersticken.
massenkommunikation
Die Ideologie: “Gaukle ihnen vor sie dürften und könnten sich “informieren”. Halte alle Infoquellen besetzt von Deinen Leuten. Lasse deinen Leuten die strenge Auswahl treffen, was sie berichten und was nicht. Alles, was den Interessen Deiner Sklaven dienen könnte und Hintergründe öffnen liese, fällt in der “freien Berichterstattung” unter den Tisch. Erkläre an prominenter Stelle: “Eine Zensur gibt es nicht”. Erkläre es so oft wie möglich den sie müssen dir vertrauen. Lenke ab mit Spielen und schwachsinnigen Unterhaltungsshows. Mache es wie die dekadenten alten Römer: Panem et Circenses - “Brot und Spiele”. Schreibe ausführlich über Nichtigkeiten – Fußball, Olympaklimbim, das Im-Kreis-Fahren-Erwachsener und nenne es “Formel 1″, zeige in besonders komplizierten Zeiten Bilder von Tierbabies und Heldentaten, um von den eigentlichen einschneidenen Geschehen abzulenken - Entertainment statt Infotainment” (Link - Verblöden wir? Lupo Cattivo Blog)
massenkommunikation21
Die meisten die ich kenne, wollen gar nicht alles wissen und das ist ein Fehler, aber mach denen das mal klar. Alles was im Fernsehen kommt muss wahr sein! Aus Angst oder weil sie schon vom den Regelsystemen Sklaven sind? Zum Glück werden schon die Weichen gegen Andersdenkende gestellt und gegen sie vorzugehen. Siehe hier - da möchte man doch Andersdenkende einsperren - eine Utopie und ein Verstoß gegen die Meinungsfreiheit!

Parteispenden - Geld für Politiker März 9th, 2010

dagobert „Geschenke machen dem Wort Gelenke“ - Gesundheitspolitiker empfangen Spenden von Pharmaunternehmen, Minister aus Verteidigungs- und Außenpolitik erhalten sie von Rüstungsfabrikanten und Wirtschaftsminister bekommen Patte von den gängigen Großindustriellen. Wie stark hängt de Wirtschaft in der Politik? Ein versteckter Sonderfall der Korruption und Bestechung?

20 Millionen Euro Parteispenden 2008! Mit etwa 7,5 Millionen Euro bekam die CDU 2008 das meiste Geld von führenden Unternehmer der Wirtschaft. Mehr als 50 Firmen reihen sich in ihrer Spenderliste auf. Bei der CDU reicht die Liste der Firmenspender von Würth bis zur Volkswagen AG. Großzügig war auch die Commerzbank mit 200500 Euro, Chemikalienhändler Hermann Schnabel mit 220000 Euro, die Daimler AG mit 150000 und ein inzwischen auf Zypern ansässiger Reeder aus Norddeutschland 100000 Euro. Auch politische Feiern werden gern hin und wieder mal von Wirtschaftsleuten spendiert. Ok…, ab und zu bezahlen die auch die Steuerzahler :)

Die Schwesterpartei CSU bekam 2008 knapp 6,4 Millionen Euro von mehr als 40 Unternehmen, gefolgt von der FDP mit 2,7 Millionen Euro. Die SPD sammelte 2,67 Millionen Euro von 20 Unternehmen. Die Grünen kamen nur auf 490 000 Euro und das Beste: Die Linkspartei bekam keinen einzigen CENT. Ist ja fast wie in der Fußball Bundesliga, auch die Stände der Firmen auf einem Parteikongress sind so üblich wie die Bandenwerbung im Fußballstadion.

Selbst SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel warf der Bundesregierung Käuflichkeit vor. Warum gab Union und die FDP Hoteliers Steuergeschenke? „Weil es nämlich vorher Riesen-Spenden gegeben hat, in Millionenhöhe“, sagte Gabriel in der ARD.

Beamte dürfen keine Spenden annehmen, was gestetzlich geregelt ist. Hingegen dürfen Abgeordnete der Politik gerne mal die Hand aufhalten. Es gibt kein Gesetz, was das verbietet, weil die Abgeordneten das nicht wollen. Nur sind über 80% der Bundesbürger gegen Firmenspenden an Parteien. In Frankreich gehts auch ohne.

Die Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Politik sind undurchsichtiger als man es glauben möchte. Mittlerweile schon so fließend, dass zum Einen Politiker in Gremien, Aufsichtsräten, Stiftungen und Vereinen der Wirtschaft sitzen und zu den sowieso zu hohen Diaten, zusätzlich königlich entlohnt werden. Dazu kommen unmengen Beraterverträge, die dem Normalbürger vorspielen, dies sei eine Dienstleistung an die Wirtschaft. Andererseits sitzen fähige Arbeitnehmer von Unternehmen in Ministerien, die gern auch mal komplette Gesetzesvorlagen ausarbeiten. Ein Wechsel von der Politik in die Wirtschaft und umgekehrt?

Meint da noch jemand es gibt keine Korruption, Bestechung und Interessenverschiebung? Die Politik darf nicht von wirtschaftlichen Großbetrieben beeinflusst werden. Die Beziehung zwischen Politik und Wirtschaft verschwimmt fast völlig. Auch für kurze Unterredungen mit der politschen Macht, werden von der Wirtschaft mal eben ein paar Tausend Euro locker gemacht. Vielleicht kann man ja mit Redekunst tolle gewinnbringende Konzepte vorstellen. Auch das Abendessen des Unternehmers am Tisch der Parteiprominenz gehört zum normalen Programm. Wenn dann noch ein Foto mit dem angesehenden Politiker abfällt und eine werbewirksame Sekunde in den Nachrichten, umso besser. “Natürlich ist es kein Zufall, vor welcher Firma der Vorsitzende bei seinem Rundgang stehen bleibt. Das wird minutiös geplant”, sagt ein Parteistratege. Logisch…, dass Jemand der eine Partei sponsert, für seine finanzielle Zuwendung auch eine gewisse Gegenleistung verlangt, auch wenn es nur Mitspracherecht ist.

Die FAZ schreibt: “Auch die Laufwege der Polit-Prominenz auf großen Messen entspringen nicht der Laune irgendeines Referenten, sondern nüchternem Kalkül. Nicht zur Mehrung der Barmittel, wie Verschwörungstheoretiker denken könnten, sondern zur Maximierung der Wählerstimmen, dem eigentlichen Geschäftszweck in der Politik. Im Zweifel zieht es die Kanzlerin auf Automessen deshalb zu Mercedes, BMW oder Volkswagen: Was sollte es bringen, sich vor Koreanern fotografieren zu lassen? Preislisten für solche Auftritte existieren selbstredend nicht.”

Nach der Publikation einer millionenschweren Unternehmensspende an die FDP hat der stellvertretende Vorsitzende der Linken Klaus Ernst ein Verbot von Parteispenden durch die Wirtschaft gefordert. Deutschland sei zu einer „Demokratie der gekauften Parteien verkommen“, erklärte Ernst. Herr Westerwelle, der auch oft als Handpuppe der Wirtschaft betitelt wird, dementiert.

Der reflektierende Bürger schreibt:

“Bei jeder Wahl das Gleiche. Lügen der großen Parteien - am Ende werden sie doch gewählt und halten eh nicht was Sie verspechen. Nach dem demokratischen Gedanken sollte eigentlich nur der Wähler Einfluss auf die Politik haben. Dieser entscheidet mit seiner Stimme über den Kurs der Regierung. Doch diese Wunschvorstellung hat durch das Erstarken des Lobbyismus und unter dem Einfluss der Wirtschaft mit der Praxis nichts gemein. Lenin hat schon recht, wenn er über uns Deutsche sagt, vor Ausbruch der Revolution ist eine Bahnfahrkarte zu lösen. Wir gehen wie Schafe an die Wahlurnen und die Parteien bekommen nie eine Quittung für ihre Politik. Es gibt die Tierschutzpartei, die Piratenpartei, die Familienpartei, DIE FRAUEN, die Rentnerpartei und für die Christen die PBC usw. eine Nazi-Partei zu wählen, verbietet sich von ganz alleine. Aber wenn ein Großteil der Wähler und Nichtwähler an die Wahlurnen eine Partei der Sonstigen ankreuzt, sinkt die Prozentzahl der Großen, ohne dass die Kleinen Parteien ins Parlament kommen. Schlussendlich wählt man das größere Übel sowieso immer mit”

Banken stützen Politker mit Spenden - bundeswahlstreik.blogsport.de
Verbot von Firmenspenden - mehr-demokratie.de
Unterschriftenaktion - Vebrot von Firmenspenden - elo-forum.de
Firmenspenden müssen endlich verboten werden - Unterschriftensammlung - utopia.de
Schwarz-Gelb heißt Schwarz-Geld - süddeutsche.de

Von Chinesischen Fellfarmen März 2nd, 2010


Für mehr Informationen besuchen sie PETA.org

Als Update zu meinen Beitrag Wer sind wir? wurde mir dieses Video von chinesischen Fellfarmen zugesandt. Die Aktivisten von Swiss Animal Protection/EAST International haben diese Beweise mit versteckter Kamera gedreht.

Wenn ein eingesperrter, gedrillter und dressierter Wal bei einer “Entertainmentshow” einen Menschen umbringt ist das Geschrei groß und die Massenmedien voll damit - nur schreit jemand, wenn Millionen Tiere in Gefangenschaft und Zucht ohne Reue getötet werden?

“Die Globalisierung des Pelzhandels hat es unmöglich gemacht, festzustellen, woher Pelzprodukte ursprünglich kommen. Häute durchlaufen internationale Auktionshäuser und werden gekauft und vertrieben an Hersteller weltweit - die Endprodukte werden häufig exportiert. China liefert mehr als die Hälfte aller fertigen Pelzkleidung, die für den Verkauf in die USA und nach Europa importiert werden. Selbst wenn das Etikett sagt, es sei in einem europäischen Land hergestellt, ist es doch wahrscheinlich, dass die Tiere dafür andernorts aufgezogen und geschlachtet wurden—möglicherweise auf einer der nicht vom Gesetz geregelten chinesischen Pelzfarmen.” Quelle: www.Peta.org

Alle Menschen, die das Gezeigte aufs Schärfste verurteilen, schreiben bitte an PETA2@peta.org , aber ob sich an dieser Krankheit des Menschen etwas ändern wird ist eine andere Sache…

Thats TV! Februar 25th, 2010

Wie man sich im Flimmerkasten täuschen lässt - gegenwärtige Produktionsmethoden “greenscreen” der Filmstudios. Schärfer als die Realität! :) ..und Nichts ist wie es scheint.

Griechenland ein Finanztestgelände? Staatsverschuldung - ein Teufelskreis! Februar 23rd, 2010

griechenlandDie Zeitungen und Medien sind voll vom Finanzopfer Griechenland. Sie gerieten schon immer aufgrund von Korruption und seit Neusten durch
Datenmanipulationen ins Visier der Medien. (Sie sollen sich auch nur deshalb in die EU geschmuggelt haben) Nun soll Griechenland der Staatsbankrott drohen. Sind Sie neben Island und Irland die Ersten, die für den nachgeeiferten westlichen Lebenstandard auf Pump
die Rechnung zahlen müssen?

Einige meinen ja es steckt wiedermal ein Plan dahinter, den überschätzten Euro zu schwächen, um die Wirtschaft und den Absatz wieder in Gang zu bekommen. Andererseits liest man auch, dass Griechenland als Versuchskaninchen für eine totale Finanzkontrolle von Bürgern herhalten muss. Nun reichen wohl die Laborhasen nicht mehr aus und es muss unter realen Umständen getestet werden. Meines Erachtens sind es die Auswüchse der Finanzkrise und der Spekulationen von Bankenkartellen.

Kommen wir zu den Fakten:
Wenn man von Staatsverschuldung spricht und verschiedene Länder vergleicht, muss man berücksichtigen, dass es zum Einen unterschiedlich große Volkswirtschaften in der EU sind und zum Anderen die Gesamtverschuldung nicht in absoluten Geldbeträgen, sondern in Beziehung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) gesetzt werden muss. Nach den Maastricht-Vertrag für die EURO-Währungsunion darf die Gesamtverschuldung nicht über 60% des BIP steigen. Anfang 2009 sah das so aus:

Die Top 6 der Staatsverschuldung: Platz 1: Italien mit 105,8%, Platz 2: Griechenland 97,6%, Platz 3: Belgien 89,6% Platz 4: Frankreich 68%, Platz 5:Portugal 66,4%, Platz 6: Deutschland 65,9%

Hätte einer gedacht Frankreich und Deutschland unter den Top 6 zu finden? Auch Belgien, der Sitz unserer EU Regierung, auf Platz 3 - ihr Schelme. Tja, weil alle größeren europäischen Länder viel zu hohe Schulden haben! Auch witzig ist, dass Belgien, Griechenland und Italien an der Währungsunion teilnehmen, obwohl Sie die Maastricht-Grenze von 60% Staatsverschuldung von Anfang an dramatisch überschritten hatten.

Nun muss noch geklärt werden, wer dem Staat eigentlich Geld leiht. Weiß eigentlich jemand wo unser Land Schulden macht?

Das Statistische Bundesamt zeigt grafisch wundervoll auf, wie groß die Arbeitslosigkeit ist, wie sich die Agrarwirtschaft entwickelt hat und wie sich der Bildungsdefizit bei deutschen Schülern verbreitet. Aber wer dem Staat 1.600 Mrd. EUR geliehen hat, ist nicht bekannt. Komisch! Schmeichelnd werden sie “Gläubiger” genannt und Staatsanleihen tauchen nur in z.B. Unternehmensbilanzen auf. Ganz wage ist bekannt, dass insbesondere die Banken die Staatsverschuldung finanzieren. Daneben werden Lebensversicherungen (die die Beiträge der Versicherungsnehmer in Staatsanleihen anlegen), Privatleute und Firmen aufgeführt. Sie kaufen vom Staat ausgegebene Bundesschatzbriefe, kommunale Schuldverschreibungen und andere Wertpapiere.

Diese Papiere werden dann auf dem Rentenmarkt gehandelt, hier handeln Gläubiger mit anderen Gläubiger und dort nimmt der Staat dann auch neue Kredite auf. Aufgrund der täglich notwendigen Umschuldung ist auch deshalbt dieser Markt für den Staat unabdingbar, da dort der Zins festgesetzt wird, zu dem der Staat neue Anleihen verkauft. Falls ein Gläubiger auf die Idee kommen sollte, dass er sein Geld pünktlich haben möchte, werden auch keine neue Anleihen gezeichnet - ergo geht dem Staat binnen Wochen das Geld aus. Gehälter im öffentlichen Dienst, Renten, Sozialhilfe etc. könnten nicht mehr vollständig und pünktlich bezahlt werden - utopisch oder?!
Falls nur ein Teil der Gläubiger das Vertrauen verliert, würden die übrigen “Investoren” Anleihen nur zu einem höheren Zinssatz einkaufen - schon schnappt die Zinsfalle zu und der Staat zahlt schnell mal ein paar Miliarden Euro jährlich mehr.

Dann bleibt dem Staat die Möglichkeit an der Steuerschraube zu drehen, um Haushaltsdefizite deutlich zu verringern und somit zu Lasten des Steuerzahlers. Ein weiteres Mittel um die Schuldenlast zu verringern, ist ein Abwerten der Landeswährung denkbar, was in der EU nicht denkbar wäre, da wir die Kontrolle über unsere Währung der Europäischen Zentralbank ausgehändigt haben. Sollten von dieser Zentrale umfangreiche Sanierungsreformen beschlossen und durchgesetzt werden, kommen Sie zwar den schwachen EU-Ländern zu Gute, schwächen aber wiederum die wirtschaftlich starken Länder - ein schöner Teufelskreis. Zsolt Darvas (EU Forscher bei Bruegel) erklärt: “Griechenland steht zur Zeit schlecht da, Finnland dagegen exzellent. Die Geldpolitik die Griechenland nützt, ist darum nicht automatisch für Finnland die richtige.” Das wäre erklärt - zurück zu Griechenland.

Ich habe in einer bekannten Zeitung einen schönen Artikel “Die 10 Mythen über Griechenland” gelesen. Dort behauptet ein in Havard studierter Charles Wyplosz, ein Professor des Graduate Institutes in Genf, den auch die Währungspolitiker in Brüssel gern mal aufsuchen um sich einen Rat zu holen, Fakten zu wissen. Ich möchte kurz 3 Sachen aufführen, um sich in eine solche Denkweise hineinzuversetzen:
Mythos: Griechenland ist bankrott. Fakt: Diese Krise begann als Panikreaktion, weil es die Angst gab, der Schuldendienst werde eingestellt. Die Martkreaktion ist defensiv und offensiv zugleich.

Mythos: Griechenland ist besonders verwundbar, da Schulden vom Ausland gehalten werden. Fakt: Die Währungsunion ist eine Vereinbarung die Geldpolitik der nationalen Souveränität zu entziehen. In keinster Weise “beweist” diese Krise, dass Europa gescheitert ist. Das griechische Schuldenproblem ist ein griechisches Problem.

Mythos: Eine Euro-Krise, die im Verfall der Währungsunion enden kann. Fakt: Eine griechische Zahlungsunfähigkeit wäre für sich genommen ein Nichtereignis. Griechenland ist ein relativ kleines Land (3% BIP der Eurozone). Auch wenn Portugal sich ansteckt, wär das ein Nichtereignis. In Fällen wie Spanien und Italien sehe das anders aus. (aus Capital 03/2010)

Aus kapitalistischer Sicht hat der Mann völlig Recht, aber denkt der auch an die Menschen die dort leben? Nichtereignis??? Nationale Souveränität entziehen - Panik, dass die Gläubiger keine Anleihen mehr kaufen und der Stadt unzahlungsfähig wird?! Natürlich kratzt die Wirtschaft Griechenlands nicht mal am kleinen Zeh der EU, aber da leben Menschen wie du und ich, die ein freies Leben verdient haben!
Wenn Griechenland schon nichts mehr zur Wirtschaft beiträgt, werden sie halt ein Experiment - Affen, Ratten und Mäuse isst ja auch keiner.

Griechenlands Staatsapparat besitzt laut OECD mehr als eine Million Staatsdiener, sprich jeder 4te griechischer Arbeiter ist Angestellter des Staates. Wie auch die rund 10 Milliarden Euro verschuldete staatliche Eisenbahn Griechenlands, liefern die weit mehr als 100 staatlichen Unternehmen nur ein rotes Minus. Hinzu kommt ein Steuersystem so löchrig wie ein Schweizer Käse, so dass viele Griechen gar keine Steuern zahlen. Eine neue Steuerreform soll Abhilfe schaffen und alle politischen Finanzentscheidungen müssen im Internet veröffentlicht werden. Griechenlands Finanzminister George Papaconstantinou meint zudem, dass gerade Hedgefonds die Zinsen hochschnellen lassen. Bankenspielchen sollen gegen den Euro wetten und auch besonders gegen Griechenland. Ist Griechenland ein Spielball der Banken und Gläubiger?

Hierzu bin ich auf einen interessanten Artikel beim Kopp-Verlag gestoßen: “EU bereitet totale Finanzkontrolle ihrer Bürger vor”. Ab dem 1.1.2011 treten einige Gesetze in Griechenland in Kraft, die bald auch für die gesamte EU gelten könnten. Eins davon lässt nicht mehr zu Beträge über 1500 Euro “bar” zu bezahlen. Auch eine Luxussteuer auf Gold und Edelmetalle wird erhoben werden. Alles längst beschlossen.

“In einem ersten Schritt macht die Brüsseler EU-Regierung Griechenland vom 1. Januar 2011 an zum Testgebiet für die totale Kontrolle über die Finanzen ihrer Bürger: In Griechenland wird die Zahlung mit Bargeld dann weitgehend verboten.” (Link zum Artikel)
Diese Gesetze sollen dann auch bald in Spanien, Portugal und in den Niederlanden eingeführt werden. Alles ist nur noch per Bankeinzug oder Kreditkarten möglich - nur noch digitale Wege, die allein die Bankiers kennen. Keine Verschwörung - alles beschlossen! Quizfrage: Wer steht wohl dahinter..nanana? Goldmann Sachs rät schon seinen Managern nicht mehr ohne Waffe das Haus zu verlassen - es könnten einige wütende Bürger auf Sie warten :)


Links:
Nation unter Angriff - Blacksnacks von Steven Black
Manager Magazin zur Krise Griechenlands
Kurze Reportage über die Streiks in Griechenland - faz.de
EU Sondergipfel Griechenland - ZDF
“Die Hans im Glück Theorie” - Optimismus&Pessimismus in der Krise - Dr. Berninger
Update 5.3.2010
Griechenland - Point of no return - Kopp Verlag

Verquerte Welt Februar 21st, 2010

Auszug aus der Denkweise eines reflektierenden Bürgers:

“Es ist wie ein immer wiederkehrender Algorithmus, die schrittweise Verdummung der Gesellschaft. Wo Du auch hinschaust, es domininiert Leistung die eigentlich garnicht vollbracht wird. Wir leben in einer Zeit, die sich aus der “Geilheit zum Geld” entwickelt und dadurch in die tiefsten Abgründe des menschlichen Bewusstsein schauen lässt. Leben wir nach Geld, Hoffnung, Religion, Liebe oder einfach nur aus Erhaltungstrieb? Was ist der Sinn eines sich entwickelnden Glaubensterrorismus? Ist es nötig, Hass vorzuspielen, der eigentlich garnicht existiert? Egal, ich arbeite erwartungsvoll weiter…”

“Oil for Food” und die UN Korruption Februar 20th, 2010

Das Öl-für-Lebensmittel-Programm (engl. Oil-for-Food Programme, OFFP) wurde von den Vereinten Nationen 1995 erschaffen. Dieses Programm sollte dem Irak, trotz der 1990 von der UNO angeordneten Wirtschaftsreparationen, aufgrund des Überfalls auf Kuwait, ermöglichen, Öl gegen humanitäre Güter (Lebensmittel und Medikamente etc.) mit Industriemächten zu tauschen. Dieses Kunststück sollte den Diktator Saddam Husseins isolieren, ohne die 24 Millionen Menschen seines Landes darunter leiden zu lassen.

Diese Erlöse (bis 2003 ungefähr 64 Milliarden US-Dollar und 5 Milliarden US-Dollar als Zinserträge und Wechselkursgewinne) wurden auf einem von der UN gegründeten Treuhandkonto verwaltet. Mehr als 38 Milliarden US-Dollar wurden für humanitäre Güter bewilligt, 18 Milliarden Dollar waren für Reparationszahlungen und Entschädigung an Kuwait gedacht und 3 Milliarden US-Dollar für sonstige Verwaltungskosten. Der Rest von knapp 10 Milliarden US-Dollar steckte man in den Iraqi Development Fund ( einen irakischen Entwicklungsfonds).

Immer weniger Kontrolle über Vergabe der Gelder, Schmier-sowie Schwarzgeldaffären und Schmuggel häuften sich. So wurden zum Beispiel Öl-Bezugsrechte weit unter dem Weltmarkpreis unter den Industrienationen verteilt, wobei viele Unternehmen und auch Einzelpersonen dran verdienten.

Aufgrund dieser aufkommenden Korruptionsvorwürfen setzte Kofi Annan 2004 eine unabhängige Untersuchungskommission unter Leitung von Paul Volcker, Richard Goldstone und Mark Pieth ein. Aus diesen 2000-seitigen Abschlussbericht der Kommission geht hervor, dass außerhalb des “Hilfsprogramms für den Irak”, Öl im Wert von knapp elf Milliarden US-Dollar illegal geschmuggelt und verkauft wurden. Im Hintergrund liefen zudem Kick-back- Zahlungen und Machtspielchen auf den Schultern einer leidenden Bevölkerung. Circa 2.500 beschuldigte Einzelpersonen und Unternehmen aus 30 Ländern wurden namentlich aufgeführt in dieser Korruptionsaffäre verwickelt zu sein - dennoch gab es kaum Ermittlungsverfahren oder gar Gerichtsprozesse gegen diese illegale Bereicherung.

Wieso, fragt man sich dann - wie können Menschen sich illegal bereichern ohne belangt zu werden? Weil das ganze Projekt vielleicht so geplant und ausgelegt war?! Eine der größten bekannten Korruptionsfälle in den letzten Jahrzehnten, weil wiedermal durch undurchsichtige Kontrollstrukturen innerhalb des Programms niemand wusste, wer, wo, was, lenkt!

Nochmal zusammenfassend…erinnert man sich an die Vorgehensweise - Problem - Reaktion = Lösung, kann man dies sehr gut einordnen:
These “der irakische Überfall auf Kuwait” vs Antithese “Sanktionen und Oil for food Programm” = Synthese “Reparationen, Kontrolle und Rohstoffe ergo Profit”

Links
Why Our Food is So Dependent on Oil - Norman Church (englisch)
Das “Oil for Food Programm” der Vereinten Nationen - www.nahost-politik.de
Iraq and the Importance of the U.N.’s Oil-for-Food Scandal - www.meforum.org
Saddam’s Alleged Payoff to UN Officials before the Iraq War - www.acepilots.com

“Materialflusslehre aktuell” Februar 17th, 2010

“Story of Stuff” - Materialwirtschaft für Dummies - mal ganz anschaulich vorgestellt :)
Um das zu erkennen, was wir wirklich sind, müssen wir uns von dem lösen, was uns abhängig macht - das ist die Essenz des falschen Egos. Es funktioniert wie eine rotes Tuch, das uns vor der Freiheit, die wir in Wirklichkeit haben, ablenkt. Damit der psychische Parasit überleben kann, muss er uns mit der Chemikalie und Droge versorgen, die uns von Ihm abhängig macht.

In diesen Fall ist bewusste Lebensenergie die Nahrung. Damit wir sie an den Parasiten verfüttern, bewirkt die Chemikalie der Angst, dass wir uns nach Schutz und Verteidigung sehnen. Die Gesellschft, deren Grundlage die Angst, Apathie und Hass ist, errichtet ein System, welches grundlegend das Glück des Einzelnen beeinflusst.

Es ünterdrückt persönliches Wachstum und hält zyklische Verhaltensmuster der Überlegenheit und Minderwertigkeit einer Klassengesellschaft, basierend auf falschen Werten, aufrecht. Der Mensch ist in einem Kreis aus Angst, Teilnahmslosigkeit und Hass gefangen. Anstatt in Freiheit, leben wir in einer Scheindemokratie, die in Wahrheit eine Diktatur verschleiert. Eine Patriachie von Oligarchen aus Wirtschaft und der Medienlandschaften. Politsche, soziale, wirtschaftliche und geistige Diktatoren, die technologieverliebt erkennbar uneffektive materielle Ausbeutung der Natur betreiben, mittels aufgezwungende psychische Tyranei, Manipulation, Krieg und Überwachung.

“Der Heiligste und Gerechteste unter uns Menschen könnte nicht die höchste Güte übersteigen, die in jeden von uns vorhanden ist - So wie der Boshafteste und Schwächste nicht tiefer fallen kann, als das Niederträchtigste wie in jeden von uns auch. Jeder von uns hat das Vermögen die schrecklichste Sünde zu begehen oder die schönste Barmherzigkeit gegenüber Mitmenschen zu zeigen.”

“Das ist genau die Definition von Krankheit innerhalb unserer Psyche und Menschenseele. Wir ringen nicht um Fleisch oder Blut, sondern gegen Prinzipien. Denkt man an beliebige Machtpositionen die man als übergeordnet ansieht, wie Königsfamilien, Regierungen, Finanzorganisationen, Monopolisten und Medien, erkennt man Facetten unseres falschen Egos - Sie sind physische Erscheinungsformen unserer eigenen Krankheit. Genau deshalb benötigen sie unsere bewusste Beteiligung und Aufmerksamkeit um überleben zu können. Ohne unserer Koopertion, ohne unsere Mittäterschaft, sterben Sie.

Ihre innerste Natur ist von unserem Verlangen “beherrscht zu werden” abhängig. Das typische Symbol unter den Menschen ist heutzutage die andauernde Verleugnung unserer Krankheit - Unterdrückung. Eine Nation kann Ihre Narren und sogar seine Ambitionen überleben, aber niemals den Verrat von innen.” (aus “Kymatica”; Ben Steward)

Man ist schon aufgeregt bei so’n Mikro, ne..:):):)

weiterführender Link:
unbedingt ansehen - kritische Ökonomie - neoliberale Globalisierung - www.jjahnke.net

Wir amüsieren uns zu Tode! Februar 10th, 2010

In Gedenken an Neil Postman - er hatte recht!

Links
Rezension zu seinem Buch - zeitgeistlos.de
Neil Postman - von Alexander Müller

Cass R. Sunstein will Verschwörungstheorien verbieten Februar 9th, 2010

sunsteinAls ich den Artikel von Gerhard Wisnewski beim Kopp Verlag las:
“Irrer Plan: Obama-Berater will Steuer auf »Verschwörungstheorien« – oder sie gleich verbieten” musste ich aufpassen, vor lachen meine Hose trocken zu lassen - es ist unglaublich was sich die Obrigkeit von Amerika so ausdenkt.

Der von Obama eingesetzte Verantwortliche des “Office of Information und Regulatory Affairs” Cass R. Sunstein,, der Juraprofessor an der Harvard Law School ist, an der auch Barack Obama von 1988 bis 1991 studierte, verfasste doch tatsächlich einen Bericht, in der er zur Verfolgung der Propagandisten von Verschwörungstheorien aufrief und mögliche Maßnahmen aufzählte.

Die Regierung könnte Verschwörungstheorien verbieten und die Zuständigen festnehmen lassen. Noch beliebter scheint eine Art finanzielle Abgabe auf reflektierende und hinterfragende Menschen zu verhängen, die Verschwörungstheorien verbreiten. Ich fall gleich von der Couch vor lachen. Ich warte nur darauf, dass Informationen zensiert werden und wir, wie in China, Filter vor den Suchmaschinen installiert bekommen. Das Internet wird zudem eh schon überall in den Massenmedien schlecht geredet - wobei es im Grunde nur darum geht, WIE man es nutzt!

Wie ich schon in einen vorhergegangenen Artikel schrieb, sind Verschwörungstheorien allein vom Namen her, sehr negativ belastet. Im Grunde heißt dies nur bestehende Systeme zu hinterfragen und zu reflektieren - eine Hauptaufgabe unseres Denkens. Wichtig ist die Beweisbarkeit und die Quellen.

Allein seine Ausbildung lässt tief blicken.

Wenn man sich Sunsteins Veröffentlichugnen anschaut, findet man lustige Werke wie:
Demokratie und das Problem der Meinungsfreiheit (The Free Press, 1993),
Die Bill of Rights und der moderne Staat (University of Chicago Press 1992),
The Cost of Rights (mit Stephen Holmes, WW Norton 1999),
Legal Reasoning and Political Conflict (Oxford University Press 1996) und vor allem “Fakten und Fantasien über das Klonen von Menschen” (mit Martha Nussbaum, WW Norton, 1998) oder Aufsätze wie “Homosexualität und die Verfassung, Indiana Law Journal (1994)” und und und.

Der Mann scheint zu wissen was er macht… - aber im Ernst, er hat ein paar gut klingende Titel darunter und muss sich vielleicht, in seiner Position der Öffentlichkeitsarbeit und in der Regulierung von Informationen, so rechtfertigen und komische Aufsätze verfassen.

Er gewann sogar den Goldsmith Book Award der Harvard University, 1994, für “Demokratie und das Problem der Freien Rede” - stimmt, die sollte immer von einen Spin Doktor/ Berater geschrieben werden…Ups “meine” Theorie einer Verschwörung - bitte nehmen Sie mich fest!

In seinem Buch “Angst” beschreibt er, dass genau Diese zum menschlichen Leben gehört, wie die Luft zum Atmen. “Sie schärft unsere Aufmerksamkeit für potentielle Gefahren, weshalb wir gut beraten sind, unsere Ängste und Befürchtungen ernst zu nehmen. Aber wie soll der Rechtsstaat auf Ängste seitens der Bevölkerung etwa vor dem Terrorismus oder vor der Gentechnik reagieren? Dieser Frage sowie dem prekären Verhältnis zwischen Ängsten, Gefahren und dem Recht widmet der amerikanische Rechtsphilosoph Cass R. Sunstein seine vielbeachtete Seeley Lecture, aus der dieses Buch hervorgegangen ist.”
Weiß dann nicht auch genau so ein Autor, wie man Angst einsetzen kann um Kontrolle auszuüben?

Ich bin gespannt, wie sich das Thema fortsetzt…to be continued

Links
http://ebisreport.blogspot.com
“Sind Verschwörungstheorien gefährlich?” - gulli.com
euro-med.dk
propagandfront.de
Forumsdiskussion - board.3dl.am
Zeitkritiker.de
Infowars.com - englisch